Elektronisches Zutrittskontrollsystem (EZKS)

Anfang November 2007 wurden am Standort Boltzmanngasse 5 / Strudlhofgasse 4 / Währinger Straße 38 bzw. 42 die ersten Komponenten eines neuen standortübergreifenden, elektronischen Schließsystems durch die DLE Raum- und Ressourcenmanagement (RRM) der Universität Wien in Betrieb genommen. Alle Außeneingangstüren von Seiten Währinger Straße, Boltzmanngasse und Strudlhofgasse wurden mit so genannten "Online-Zutrittskontrollelementen" ausgestattet.

Im Laufe der Zeit ist das System stetig gewachsen. Mittlerweile sind es bereits über 500 Türen verteilt auf 15 Standorte in Wien und Umgebung, die von rund 30 Instituten und mehr als 2000 mit "iButton" ausgestatteten MitarbeiterInnen genutzt werden.

Vorteile

Die Vorteile eines standortübergreifenden, elektronischen Schließsystems liegen in einer

  • vereinfachten Schlüssel- und Zugangsrechteverwaltung der zahlreichen Universitätsstandorte, und
  • erhöhten Betriebssicherheit für sensible Einrichtungen der Universität.

Schließsystem

Bei der Wahl eines geeigneten, universitätsweiten elektronischen Schließsystems fiel die Entscheidung auf das SALTO-Multiadministrator-System der Firma EVVA, welches es ermöglicht, bereits bestehende SALTO-Anlagen an der Universität Wien zu integrieren.

Dieses Schließsystem besteht im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten:

  • den SALTO-Zutrittskontrollelementen (z. B. Türsteuereinheiten mit dazugehörigen Wandlesern)
  • einer Schließsystemsoftware (RW-Pro Access SQL von SALTO) zur Programmierung und Verwaltung des Schließsystems sowie
  • den elektronischen Schlüsseln, den iButtons.

Die elektronischen Schlüssel dieser Anlage werden auch als Informationsträger genutzt, um Daten zwischen der Schließsystemsoftware und nicht verkabelten Zutrittskontrollelementen auszutauschen. Zur Verwaltung der verkabelten Zutrittskontrollelemente läuft die Schließsystemsoftware permanent auf einem vom ZID betreuten Server. Diese übernimmt dabei die Funktion des so genannten "Peripherie-Managers". Weiters verfügt die Schließsystemsoftware über eine "Multiadministrator-Funktionalität".

Das Hauptziel dieser Funktion ist die Möglichkeit, durch mehrere Administratoren unabhängige Teilbereiche jeweils autonom zu verwalten. Zusätzlich können Zutrittskontrollelemente auch von mehreren Teilbereichen gemeinsam genutzt werden.

Dies bedeutet in der Praxis, dass die lokale Benutzerverwaltung durch die jeweilige Organisationseinheit autonom über jeden berechtigten PC an der Universität Wien - durch Aufruf des Klienten und Zugriff auf die angebundene SQL-Datenbank - erfolgen kann.

Rechtliche Grundlage:

Das standortübergreifende elektronische Schließsystem der Universität Wien ist durch die "Betriebsvereinbarung der Universität Wien über die Einführung und Verwendung elektronischer Zutrittkontrollsysteme" vom 27.09.2007 mit den Betriebsräten abgestimmt und von diesen bewilligt worden. Diese Betriebsvereinbarung ist für alle MitarbeiterInnen der Universität Wien im Intranet unter der Adresse www.univie.ac.at/persabt/bv/ abrufbar.

Saltokomponenten gibt es in folgenden Ausführungen

  • Offline-Beschläge
  • Online-Beschläge
  • E-Zylinder
  • GEO-Zylinder
  • iLocker (z. B. Spint, Schlüsselkästen etc.)
  • Kodierstation
  • iButton R/W

Mögliche Einsatzgebiete

  • Gebäudezutrittstüren: garantierte Öffnungszeiten
  • Zutritte in Instituts-Gangbereiche: Steuerung der Verkehrsflüsse
  • Lehrveranstaltungsräume und Sonderräume: automatisierte Öffnungen, Sicherung sensibler Veranstaltungstechnik
  • Haustechnikräume
  • Aufzüge

Weitere Informationen

Für nähere Informationen zum Betrieb von elektronischen Schließsystemen und/oder bei Interesse wenden sie sich bitte an: infrastructure.zid@univie.ac.at

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