Browser-Setup

  • Oft werden im Laufe der Zeit diverse Browser-Erweiterungen installiert, die nicht wirklich benötigt werden. Manche dieser Erweiterungen werden gerne von Schadsoftware missbraucht. Prominente Beispiele hierfür sind: Microsoft SILVERLIGHT, Apple Quicktime, JAVA-Erweiterung und Adobe FLASH. Wenn Sie diese Erweiterungen nicht benötigen, kann deren Entfernung die Sicherheit Ihres Computers erhöhen.
  • Einige Browser bieten eingebaute Erweiterungen für das Anzeigen von PDF- und FLASH-Inhalten an (z. B. Google Chrome, Microsoft Edge). Der Vorteil: Diese eingebauten Erweiterungen werden mit dem Browser automatisch mit aktualisiert. Gegebenenfalls können diese sogar separat installierte Software ersetzen und damit die Zahl der angreifbaren und zu aktualisierenden Programme verringern.
  • Sollten Sie die oben erwähnten Erweiterungen für Ihre Arbeit benötigen, können Sie alternativ zur Entfernung Ihren Browser auch so einstellen, dass die jeweilige Erweiterung erst nach Ihrer Zustimmung aktiviert wird.
  • Falls Sie mehrere Browser verwenden, beachten Sie bitte, dass all diese Änderungen in allen genutzten Browsern separat durchgeführt werden müssen.
  • Empfehlenswert ist weiters die Installation eines sogenannten Ad-Blockers. Dies sind Erweiterungen für die gängigsten Browser, die nicht nur angezeigte Werbung und darin eingebundene (bösartige) Links entfernen, sondern auch die darin möglicherweise enthaltene Schadsoftware.
  • Der Funktionsumfang der meisten gängigen Browser lässt sich über sogenannte "Erweiterungen" (auch Add-ons oder Extentions genannt) vergrößern. Bitte beachten Sie, dass diese Erweiterungen zum Teil sehr umfangreiche Berechtigungen einfordern, wie etwa das "Lesen und Verändern jeder aufgerufenen Webseite". Prüfen Sie deshalb die Vertrauenswürdigkeit der von Ihnen verwendeten Erweiterungen genau. Sie können dazu auf dieselben Tipps zurückgreifen, die Sie hier angeführt finden.
  • Überprüfen Sie gelegentlich, ob die installierten Browser Erweiterungen noch auf einem aktuellen Stand sind bzw. ob Sie diese noch benötigen. Durch Erweiterungen die auf einem aktuellen Stand sind, bzw. eine geringe Anzahl an aktiven Erweiterungen können Sie die Sicherheit Ihres Systems erhöhen und Ihre Privatsphäre besser schützen.
  • Einige E-Mail-Programme, wie z. B. Mozilla Thunderbird, bringen auch die Fähigkeit mit, Web- und Multimediainhalte wie ein Browser darzustellen. Aus diesem Grund gelten für Erweiterungen (Plug-Ins) in E-Mail-Programmen dieser Art dieselben oben angeführten Empfehlungen. Selbstverständlich können Sie jedoch darüber hinaus auch den HTML-Darstellungsmodus deaktivieren, um so die Sicherheit nochmals zu erhöhen. Bitte beachten Sie jedoch, dass dadurch häufig die Textformatierung verloren geht und der Inhalt eventuell schwieriger zu lesen ist.
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