Tägliches Arbeiten mit PC und Laptop

  • Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz verlassen oder kurzfristig unbeaufsichtigt hinterlassen, sperren Sie Ihren Bildschirm, sodass niemand unbefugt Ihren Computer benutzen kann. Wenn es zudem möglich ist, halten Sie Ihr Büro verschlossen, sobald Sie den Raum verlassen.
  • Wenn Sie beim Öffnen von Office-Dokumenten zur Aktivierung von Makros bzw. aktiven Inhalten aufgefordert werden, aktivieren Sie diese nur mit Bedacht. Stellen Sie vorab sicher, dass Ihnen Absender und Inhalt des Dokuments bekannt und vertrauenswürdig sind.
  • In manchen Fällen kann es nötig sein, dass Sie Office-Dokumente mit unbekanntem Inhalt bzw. von unbekannten Personen öffnen müssen. Sie können Ihre Sicherheit erhöhen, indem Sie solche Dokumente bspw. im kostenlos erhältlichen LibreOffice öffnen. LibreOffice kann VBA-Makros in Microsoft-Office-Dokumenten - und damit auch eventuell enthaltene Computerschädlinge - nicht ausführen.
  • Aktivieren Sie den Spamfilter in Ihrem E-Mail-Programm:
    Einen großen Anteil von unerwünschten und gefährlichen E-Mail-Nachrichten (Spam) können Sie durch einen korrekt konfigurierten Spamfilter bei Ihrem E-Mail-Provider vermeiden. Damit gelangen viele bösartige Nachrichten (Phishing, Betrugsversuche etc.) gar nicht erst in Ihr Postfach. Betreffend Ihren E-Mail-Accout an der Universität Wien finden Sie weitere Informationen auf der Spamfilter-Webseite des ZID.
  • Seien Sie generell vorsichtig beim Öffnen von Ihnen zugesendeten Programmen, Dokumenten und Bildern sowie beim Anklicken von Internet-Links.
  • Seien Sie skeptisch, auch Gauner berufen sich auf Gütesiegel und Sicherheitserklärungen!
  • Machen Sie in regelmäßigen Abständen eine Sicherung (Backup) Ihrer Dateien. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass Sie die physische Verbindung zwischen Ihrem Backup-Medium (z. B. USB-Stick oder externe Festplatte) und Ihrem Computer nach der Durchführung der Sicherung trennen. Dies schützt Ihr Backup zuverlässig vor Zugriffen durch Schadsoftware. Nutzen Sie ggf. auch die Möglichkeit, Dateien auf den Fileservices des ZID abzulegen: Diese werden durch den Zentralen Informatikdienst regelmäßig gesichert.
  • Führen Sie auch regelmäßig vollständige Scans Ihres Systems durch, insbesondere sogenannte Offline-Scans, insofern Ihnen die Möglichkeit zur Verfügung steht: Dabei wird der Scanvorgang von einem von Ihrem Computer unabhängigen Zweitsystem durchgeführt. Dies erhöht die Erkennungsrate, da sich mögliche Schadsoftware auf diese Weise nicht vor dem Virenscanner "verstecken" kann.
  • Passen Sie Ihre externen Speichermedien an Ihren Sicherheitsbedarf an: Wenn ein USB-Stick verloren geht, der nicht zuvor von Ihnen verschlüsselt wurde, sind die darauf befindlichen Daten verloren und können von Unbefugten eingesehen werden.
  • Stecken Sie keinesfalls USB-Sticks an Ihr Gerät an, die Sie nicht kennen. BetrügerInnen legen mitunter USB-Sticks an öffentlich zugänglichen Plätzen aus und infizieren so PCs, wenn diese bedenkenlos an Geräte angesteckt werden!
  • Wählen Sie sichere Passwörter! Eine Hilfestellung dazu sowie weitere Passwort-Tipps finden Sie in der Passwort-Policy des ZID.
  • In aktuellen Windows-Versionen wird Ihr Benutzerkonto standardmäßig in einem mit niedrigen Rechten versehenen Modus betrieben. Das verhindert zum einen versehentliche Einstellungsänderungen am System, zum anderen aber auch das Ausführen von Schadsoftware mit vollem Zugriff auf Ihren Computer. Wenn höhere Berechtigungen benötigt werden, werden Sie von der UAC ("User Account Control" / "Benutzerkontensteuerung") danach gefragt, diese zu erteilen. Bestätigen sie Dialogfenster mit dem Titel "User Account Control" ("Benutzerkontensteuerung") immer nur, wenn Sie die Aktion wissentlich gesetzt haben und über die Auswirkungen der Aktion Bescheid wissen. Brechen Sie die Aktion über das eingeblendete UAC-Fenster ab, wenn Ihnen der Grund für die Anfrage unbekannt ist.

  • Der Umfang des abgedeckten Zugriffsschutzes der UAC lässt sich jedenfalls einstellen: Der ZID empfiehlt die höchste oder zweithöchste Stufe (Standardeinstellung) des Schutzes zu verwenden bzw. die aktuelle Einstellung auf Ihrem PC daraufhin zu überprüfen.
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