Lizenzrechtliche Voraussetzungen für das Update auf Windows 10

Um den MitarbeiterInnen der Universität Wien jederzeit die Möglichkeit zu geben, die jeweils aktuellsten Versionen der wichtigsten und am häufigsten benutzten Microsoft Produkte zu verwenden und von den neuesten Features zu profitieren, hat die Universität Wien eine Rahmenvereinbarung mit Microsoft, ein Enrollment for Education Solution (EES)[1], abgeschlossen.

Dieses sogenannte Volumenlizenzprogramm wird jeweils für eine Laufzeit von drei Jahren abgeschlossen. Es beruht auf einem Mietmodell, dessen Kosten jährlich auf Basis der an Microsoft bzw. assoziierte Händler gemeldeten MitarbeiterInnenanzahl der Universität Wien berechnet und verrechnet werden.

Dieses EES, welches automatisch eine Software Assurance[2] Mitgliedschaft beinhaltet, erlaubt unseren MitarbeiterInnen während der Laufzeit des Lizenzvertrages, ausgewählte Microsoft-Produkte (Windows, Office und Client Access Lizenzen[3]) für sämtliche Geräte der Universität Wien in der jeweils neuesten Version kostengünstig zu gestützten Preisen beim ZID zu bestellen und zu nutzen.

ACHTUNG: Während für Anwendungen, wie z.B. MS Office, vorab keine Basislizenzen vorhanden sein müssen, gilt dies für die Betriebssysteme nicht: Das EES beinhaltet für Desktop Betriebssysteme nur Windows Upgrade Lizenzen. Die Installation einer Windows Upgrade Lizenz setzt daher den Besitz einer gültigen "Basislizenz" voraus - das kann z.B. eine Windows OEM[4] oder eine andere Windows Vollversion (SB[5], FPP[6]) sein.

Eine korrekte Windows - Lizenzierung liegt also nur dann vor, wenn es zu jedem laufendem MS-Betriebssystem ein sogenanntes "qualifizierendes MS Betriebssystem"[7] als Basissystem gibt. Erst dieses kann dann über das EES auf das aktuellste am Markt befindliche MS-Windows Betriebssystem upgedatet werden.

Eine korrekte Windows Basislizenzierung können sie entweder daran erkennen, wenn der betroffene PC oder das Notebook mit einer sogenannten COA (Certificate of Authenticity) Plakette beklebt ist bzw. der Kauf der Basislizenz für dieses Gerät der Universität Wien auf der entsprechenden Rechnung nachgewiesen werden kann oder sie sich im Besitz eines Windows Volllizenz-Einzelhandelspaketes (FPP, SB, OEM) befinden (Handbuch, DVD, COA Plakette und Rechnung), welches eindeutig und jederzeit nachvollziehbar diesem bestimmten Rechner (und nur diesem) zugewiesen ist.   

Jeder neue Arbeitsplatzrechner muss daher generell mit einer gültigen Basislizenz angeschafft bzw. ausgestattet werden. Als Lösung können Sie jeden PC entweder gleich mit vorinstallierter OEM Version beschaffen (diese Art der Lizenzierung wird auch im Rahmen der Bestellungen über die BBG[8] angeboten), oder aber auch eine Windows Volllizenz im Fachhandel beziehen oder beim Zentralen Einkauf des ZID anfragen.

Nähere Informationen bezüglich Microsoft Lizenzierung entnehmen Sie bitte den folgenden Microsoft-Dokumenten

bzw. den Microsoft Webseiten.

Bei Anregungen oder eventuellen weiteren Fragen steht Ihnen unser Softwareteam unter der E-Mail-Adresse: lizenzmanagement.zid@univie.ac.at jederzeit gerne zur Verfügung.

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[1] nähere Informationen finden Sie unter: https://www.microsoft.com/de-de/Licensing/lizenzprogramme/einrichtungen.aspx#tab=2. Derzeitiges Vertragsende ist der 31.7.2018.

[2] Software Assurance ist ein Wartungsvertrag zu Microsoft Lizenzen. Im Rahmen des EES wurde ein solcher für die Universität Wien abgeschlossen und gilt für diese Produkte: Windows, Office und CAL.

[3] CAL: steht für Client Access License und bezeichnet eine Lizenz, die zusätzlich benötigt wird wenn man auf MS-Server zugreifen möchte. Folgende Serverzugriffslizenzen sind über das EES abgedeckt: Windows-, Exchange-, Sharepoint Portal und Sys.Mgmt. Alle anderen CALs müssen gesondert bestellt werden.

[4] OEM: Original-Equipment-Manufacturer

[5] SB: System Builder

[6] FPP: Full Packaged Product

[7] als "qualifizierendes Betriebssystem" für Windows 10 gelten die unter diesem Link angeführten Systeme.

[8] BBG: Bundes Beschaffung Ges.m.b.H (http://www.bbg.gv.at)

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