15.06.2012

    Moodle-Update auf Version 2


    E-Learning (Foto: Fotolia)

    Seit Ende August 2012 steht das neueste Moodle-Release 2.2.3+, statt der Version 1.9.x, zur Verfügung. Dieses große Systemupdate brachte nicht nur eine Vielzahl an neuen Funktionen, sondern auch strukturelle interne Systemverbesserungen und hebt dadurch das Moodle der Universität Wien auf den neuesten Standard.

    Die wichtigsten Neuerungen in Moodle 2 sind:

    1. Neue Dateiverwaltung
      Um Dokumente effizienter sowie einfacher verwalten zu können, wurden ein neues einheitliches Dateiverwaltungskonzept und ein neuer Dateiupload implementiert. Dieser ermöglicht die unkomplizierte Mehrfachnutzung von Dokumenten in verschiedenen Kursen.
    2. Neue Navigationsstruktur
      Die neuen Blöcke „Navigation+“ und „Einstellungen“ bündeln je nach Kontext die angebotenen Arbeitsmaterialien und Aktivitäten.
      TIPP: Alle Einstellungsoptionen finden Sie jetzt im Block „Einstellungen“.
    3. Aktualisiertes Design
      Ein neues Layout, eine angepasste Menüführung sowie erweiterte Optionen verbessern die Benutzerfreundlichkeit. Das überarbeitete Erscheinungsbild entspricht nun dem Corporate Design der Universität Wien.
    4. Neue Aktivitäten
      Videos, wie zum Beispiel das Streaming-Service der Universität Wien, können nun direkt als Playlist in den Moodle-Raum eingebunden werden. Über einen Organizer ist es möglich, Terminslots für Studierendenanmeldungen freizugeben. Die neuen Module wurden im Rahmen der Entwicklungskooperation der Technischen Universität Wien und der Universität Wien konzipiert und den Bedürfnissen beider Universitäten angepasst.

    Was bedeutet der Umstieg auf Moodle 2 an der Uni Wien

    1. Durch die Direktanbindung von Moodle an i3v und UNIVIS wird eGate überflüssig. Alle Einstellungsoptionen können nach dem Upgrade in UNIVIS vorgenommen werden. Im Hinblick auf das Studien-Service-Portal-Projekt (vgl. uni:it vom 5. März 2012) soll Moodle so besser in die Systemlandschaft integriert werden: Die Anwendungen für Lehrtätigkeit und Verwaltung sind damit zentral erreichbar und enger verknüpft.
    2. Auf Fronter werden keine aktiven Lehrveranstaltungen mehr abgehalten. Fronter wurde daher am 31. Juli 2012 abgeschaltet und steht nicht mehr zur Verfügung. Sollten Sie noch Inhalte aus Fronter in Moodle benötigen, sichern Sie diese lokal bzw. wie im uni:it Newsletter (Ausgabe März 2012) beschrieben.
    3. Ein angepasstes Schulungsangebot für EinsteigerInnen wird ab September zur Verfügung stehen. Zu allen wichtigen Bereichen werden gezielte Multimediatutorials angeboten. Wer bereits mit Moodle gearbeitet hat, kann sich ebenfalls ab September über Kurzanleitungen mit den neuen Features vertraut machen.

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