RSS-Channel: https://zid.univie.ac.at/ https://zid.univie.ac.at/ en-gb TYPO3 News Sun, 14 Aug 2022 09:37:39 +0200 Sun, 14 Aug 2022 09:37:39 +0200 TYPO3 EXT:news news-1509 Fri, 15 Jul 2022 09:28:47 +0200 Der ZID unterstützt das Ukrainische Bildungszentrum Wien mit IT-Infrastruktur https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/der-zid-unterstuetzt-das-ukrainische-bildungszentrum-wien-mit-it-infrastruktur/?no_cache=1&cHash=b9ad8325f3ae36df60874bfc0ecc56de Während der Sommermonate können an der Universität Wien nach Österreich geflüchtete ukrainische Schüler*innen die ukrainische Online-Matura ablegen. An der Universität Wien wird von Mitte Juli bis Anfang Oktober 2022 nach Österreich geflüchteten ukrainischen Schüler*innen und Studierenden die Möglichkeit geboten, die ukrainische Online-Matura (Nationaler Multifach Test) sowie Onlineprüfungen für die Zulassung zu bestimmen Masterstudiengängen an ukrainischen Hochschulen abzulegen.

Der ZID stellt dafür einen großen Computer Room im NIG mit technisch und räumlich optimal ausgestatteten PC-Arbeitsplätzen in einer klimatisierten Umgebung zur Verfügung. Die Mitarbeiter*innen des Computer-Room-Support leisten während der Prüfungszeiten den technischen Support vor Ort.

Die Prüfungsaufsicht und die Betreuung vor Ort übernehmen das Ukrainische Bildungszentrum Wien in Kooperation mit der Botschaft der Ukraine in der Republik Österreich sowie dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Ukraine.

Die Universität Wien steht hinter der Ukraine und unterstützt die Abwicklung aller in Österreich durchzuführenden Onlineprüfungen mit IT-Infrastruktur. Rund 1.000 ukrainische Schüler*innen und Studierende haben sich für die Tests registriert. Diese finden im genannten Zeitraum in Einrichtungen in ganz Europa statt. Damit leistet die Universität Wien einen wesentlichen Beitrag zu dieser gesamteuropäischen Hilfestellung, die jungen geflüchteten Menschen die Chance auf Bildung und eine Perspektive für die Zukunft bieten soll.

 

Öffnungszeiten der Computer Rooms in den Sommermonaten

Informationen zum Nationalen Multifach Test

Informationen zum Studium an der Universität Wien

]]>
ZIDview Grafik: ZID Universität Wien media
news-1482 Fri, 03 Jun 2022 11:50:02 +0200 Info-Offensive für EDV-Beauftragte https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/info-offensive-fuer-edv-beauftragte/?no_cache=1&cHash=70ba6072a949692a9a92e64fd8eab5dd EDV-Beauftragte unterstützen die Mitarbeiter*innen der Universität Wien dabei, die IT-Services des ZID optimal zu nutzen. Ein neues Informationsangebot hilft beim Einstieg in diese anspruchsvolle Aufgabe. Über alle IT-Themen von Account bis Zutrittssystem wissen sie Bescheid und sind auch bei speziellen Fragen nicht um eine Antwort verlegen: Etwas mehr als 300 Personen sind in der Datenbank der Universität Wien als EDV-Beauftragte verzeichnet. Sie halten in ihren Organisationseinheiten alle Systeme von der umfassenden Firewall bis zum individuellen Rechner funktionstüchtig und dadurch ihre Kolleg*innen arbeitsfähig.

Dabei verbergen sich hinter dem scheinbar eindeutigen Etikett die unterschiedlichsten Berufsbilder: Das Spektrum reicht von den Fakultätsbeauftragten, die sich der Aufgabe in Vollzeit widmen, bis hin zu Mitarbeiter*innen, die die Rolle als eine von mehreren Tätigkeiten ausführen. Denn es steht den Organisationseinheiten frei, die Position nach ihren Anforderungen zu gestalten. So brauchen etwa die Institute für Mathematik oder Informatik spezialisierte Fachleute, die eigene IT-Services entwickeln, während an anderen Einrichtungen hauptsächlich mit standardisierten und weit verbreiteten Tools (wie etwa dem Office-Paket) gearbeitet wird.

Für den ZID sind alle EDV-Beauftragten gleichermaßen unverzichtbar. Als Ansprechpersonen und Multiplikator*innen in den Fakultäten, Zentren und Dienstleistungseinrichtungen unterstützen sie die Nutzer*innen vor Ort dabei, die IT-Services des ZID optimal einzusetzen. Andererseits tauschen sich die EDV-Beauftragten auch regelmäßig untereinander aus und tragen ihre Erfahrungen und Wünsche wieder zurück in den ZID, so dass er seine Services weiter verbessern kann. 

„Einige dieser Rückmeldungen wurden jetzt aufgegriffen, um das Informationsangebot für EDV-Beauftragte neu zu strukturieren“, erzählt Markus Ankner. Er leitet die ZID-Abteilung Managed Services, in der besonders viele IT-Services angesiedelt sind, mit denen EDV-Beauftragte häufig zu tun haben: „Für uns ist diese Form der Zusammenarbeit eine gute Gelegenheit, den EDV-Beauftragten unsere Wertschätzung zu zeigen.“ Umgesetzt wurden die neuen Formate von der ZID-Stabsstelle IT Communications & Marketing, die gemeinsam mit den Servicebetreiber*innen des ZID die entsprechenden Inhalte erarbeitet hat. IT-Marketingleiterin Michaela Bociurko: „Dabei war uns wie immer wichtig, technische Inhalte fachlich korrekt, aber auch gut lesbar, verständlich und nutzer*innenfreundlich aufzubereiten.“


Was ist konkret neu?

Primär richtet sich das Informationsangebot an neu ernannte EDV-Beauftragte, denen der Einstieg in ihre anspruchsvolle Aufgabe erleichtert werden soll. Dazu bekommen sie ab sofort erstmals ein Willkommens-E-Mail mit einer Reihe an kurzen Informationen und nützlichen Links zu IT-Services und Supportangeboten des ZID – kompakt, übersichtlich und jederzeit abrufbar. Wer diese Information lieber in gedruckter Form in der Hand hat, ist mit dem aktualisierten Folder für EDV-Beauftragte gut bedient.

„Besonders freut es mich, dass wir nun ergänzend zu den Arbeitswelten Studieren, Forschen und Homeoffice auch eine Arbeitswelt EDV-Beauftragte anbieten können, in der die zentralen Informationen und Tools für diese wichtige Zielgruppe übersichtlich und optisch ansprechend dargestellt werden“, erzählt Michaela Bociurko. Die neue Arbeitswelt gibt einen Überblick über die wichtigsten ZID-Services für EDV-Beauftragte und beinhaltet auch Informationen über strategische Themen wie IT-Security, Cloud-Computing und Datenschutz-Grundverordnung. Die EDV-Beauftragten erhalten so einen guten Eindruck von der Vielfalt an Gebieten, mit denen sie sich im Rahmen ihrer Tätigkeit auseinandersetzen müssen.

Einer der Links in der Arbeitswelt EDV-Beauftragte führt ins Connect-IT-Wiki, wo in den vergangenen Jahren unter dem Titel Informationen für EDV-Beauftragte viele spezialisierte Anleitungen und Hinweise zusammengekommen sind. Es ist zwar bereits einiges an Wissen erforderlich, um dieses Informationen umsetzen zu können. Aber auch hier müssen Neueinsteiger*innen irgendwann den Sprung ins kalte Wasser wagen. Damit er leichter fällt, wurden die Dokumente neu sortiert, so dass man jetzt schneller erkennen kann, zu welchem Themengebiet die jeweilige Information gehört, und rascher findet, was man sucht.

Nach der Veröffentlichung müssen sich die neuen Informationsangebote nun in der Praxis bewähren. Markus Ankner ist jedenfalls sehr zufrieden und freut sich auf Feedback: „Dank der tatkräftigen Unterstützung, vor allem der Fakultätsbeauftragten, ist es ein gemeinsames Werk, das wir hier präsentieren und im Sinne eines lebenden Organismus weiter entwickeln und verbessern werden.“

]]>
Vorschau ZID-Blog Headerbild mit Porträt von Michaela Bociurko und Markus Ankner media
news-1450 Tue, 03 May 2022 12:46:41 +0200 Der ZID sucht Trainer*innen für WordPress-Kurse https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/der-zid-sucht-trainerinnen-fuer-it-kurse/?no_cache=1&cHash=39ac2fb1ae6a98160c0862922d52b2e4 Das Team Licensing & Training des Zentralen Informatikdienstes der Universität Wien sucht qualifizierte Trainer*innen für IT-Kurse zum Thema WordPress. Ab sofort werden Trainer*innen für WordPress-Kurse gesucht. Folgende Qualifikationen werden vorausgesetzt:

  • Überdurchschnittliche Kenntnisse der zu schulenden Software bzw. der zu vermittelnden Inhalte
  • Selbständiges Aufbereiten von Kursbeispielen auf Grundlage der bestehenden Kurstypen
  • Enge Zusammenarbeit mit den für das Service verantwortlichen ZID-Mitarbeiter*innen
  • Schulungserfahrung
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Engagement

Für Fragen und weiterführende Informationen steht Ihnen Frau Eveline Stessl telefonisch unter +43-1-4277-14071 oder per E-Mail an eveline.stessl@univie.ac.at zur Verfügung.

Interessent*innen werden gebeten, sich mit Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben, aus dem insbesondere die fachliche Qualifikation für den Tätigkeitsbereich hervorgeht, zu bewerben.

Ihre Bewerbung senden Sie per E-Mail an: eveline.stessl@univie.ac.at

]]>
ZIDview Headerbild IT-Kurse media
news-1435 Mon, 25 Apr 2022 13:32:00 +0200 Neues Modell für mobile Kommunikation https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/neues-modell-fuer-mobile-kommunikation/?no_cache=1&cHash=7b7a69ca9dbdc7cd15a383ed7b174231 Das Diensthandy-Service der Universität Wien wird modernisiert. Ein Gespräch mit Ulf Busch, CIO der Universität Wien und Leiter des Zentralen Informatikdienstes (ZID), und Ulrich Kiermayr, dem für die Umsetzung verantwortlichen ZID-Abteilungsleiter. Herr Busch, Herr Kiermayr, warum stellt der ZID das Diensthandy-Service der Universität Wien um?

Ulrich Kiermayr: Die Welt des Mobilfunks hat sich rasant weiterentwickelt, deshalb haben wir den Diensthandy-Vertrag neu ausgeschrieben. Der neue Tarif wird besser zu unseren Anforderungen passen – Stichwort mehr Datenvolumen, weniger Telefonie und SMS –, und er wird für die Organisationseinheiten auf jeden Fall kostengünstiger sein als bisher. Bei dieser Gelegenheit werden wir auch einige interne technische und administrative Anpassungen vornehmen.

Ulf Busch: Wir führen nicht nur ein neues Tarifmodell ein, sondern verbessern unsere moderne Kommunikationsarchitektur, die den Nutzer*innen erlaubt, ihre Erreichbarkeit individuell zu managen. Im Zusammenspiel mit dem Telefonie-Service u:phone, dem OpenScape Web Client und dem Personenverzeichnis u:find können sie maßgeschneiderte Lösungen finden, die Erreichbarkeit sicherstellen, ohne zum Beispiel die Nummer des Diensthandys allgemein öffentlich machen zu müssen. Das ist für eine moderne Universität mittlerweile State of the art.

Warum ist das notwendig?

Busch: Die Corona-Pandemie war hier sicherlich ein wichtiger Faktor. Umfangreiches Homeoffice, virtuelle Lehrveranstaltungen und Sprechstunden, Arbeiten in Quarantäne, all diese Szenarien sind relativ neu auf uns zugekommen. Für uns ist wichtig, dass die Mitarbeiter*innen der Universität Wien jederzeit so gut erreichbar sind, wie sie es wünschen, auch wenn sie nicht im physischen Büro tätig sind.

Was wird nun konkret anders?

Kiermayr: Erstens, und das ist auch schon die größte Änderung, die unseren Nutzer*innen auffallen wird: Ab Mitte Juni gibt es nur mehr eine Diensthandy-Nummer, und zwar die bisherige „interne Nummer" im Format +43-664-817-xxxx. Das ist die Original-Nummer der SIM-Karte, die auch schon jetzt in der Mein-A1-App abrufbar ist. Die offizielle Corporate-Nummer mit +43-664-60277 und der u:phone-Durchwahl am Ende entfällt, weil sie zwar leicht zu merken ist, aber viele Probleme verursacht.

Was sind das für Probleme?

Kiermayr: Für viele SMS-Dienste ist die Corporate-Nummer zu lang, aus dem Ausland ist sie nicht immer zuverlässig erreichbar. Wenn Mitarbeiter*innen die Organisationseinheit wechseln und eine neue u:phone-Durchwahl bekommen, ist es irrsinnig aufwändig, das auf dem Handy nachzuziehen. Auch ein Provider-Wechsel ist mit Corporate-Nummern sehr schwer umsetzbar. Mit einer Nummer pro SIM-Karte sind wir hingegen sauber aufgestellt. Jede*r Mitarbeiter*in hat eine Nummer, die für alle Dienste erreichbar ist und die er*sie für das ganze Berufsleben an der Universität Wien behält.

Busch: An dieser Stelle muss man sofort dazusagen: Alle Diensthandy-Nutzer*innen können während der Umstellung und auch in Zukunft jederzeit universitätsintern und nach außen telefonieren und sind jederzeit erreichbar. Und nach der Umstellung auf den neuen Tarif werden Anrufe an die eingestellte Corporate-Nummer für unbegrenzte Zeit an das u:phone weitergeleitet. Es gehen also sicher keine Anrufe verloren. Wir werden unsere knapp 1.200 Diensthandy-Nutzer*innen außerdem in Kürze per E-Mail im Detail über alle kommenden Anpassungen informieren sowie Anleitungen und FAQ zur Verfügung stellen. 

Was ändert sich darüber hinaus?

Kiermayr: Als ersten Schritt weg von der Corporate-Nummer werden am 4. Mai die Diensthandy-Nummern bei den Personeneinträgen in u:find ausgeblendet. Nutzer*innen können statt dessen die bisherige interne Nummer im Format +43-664-817-xxxx einblenden, wenn sie das wollen, und so selbst entscheiden, wie sichtbar ihre Handynummer sein soll. Knapp 100 Personen haben für die 817er-Nummer eine Privatnutzung vereinbart, die wollen sie wahrscheinlich nicht in u:find sehen. Auch für diese Zielgruppe haben wir eine Lösung entwickelt, die wir den jeweiligen Nutzer*innen direkt kommunizieren werden.

Die Handynummer ist für viele Menschen sehr eng mit der eigenen Person verknüpft. Wie werden die Nutzer*innen die Veränderung Ihrer Meinung nach wahrnehmen?

Busch: Uns ist klar, dass der Abschied von einer gewohnten Telefonnummer zusätzlichen Arbeitsaufwand verursacht. Man hat die Nummer an vielen Stellen hinterlegt, vielen Personen bekannt gegeben, die müssen den Kontakt im Adressbuch aktualisieren, auch in der E-Mail-Signatur steht die Corporate-Nummer, und so weiter. Gleichzeitig ist der individuelle Benefit nicht sofort erkennbar. Ich möchte deshalb alle Diensthandy-Nutzer*innen um Verständnis und um ihre Mitarbeit bitten. Bitte nutzen Sie die Zeit, nutzen Sie die Informationsangebote, die wir für Sie ausarbeiten. Das Diensthandy-Team des ZID steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, so dass wir gemeinsam gut in die neue Phase der mobilen Kommunikation starten können.

]]>
ZID-Blog Headerbild mit Porträts von Ulf Busch und Ulrich Kiermayr media
news-1392 Tue, 08 Mar 2022 12:55:00 +0100 Forschung braucht IT https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/forschung-braucht-it/?no_cache=1&cHash=6b736dc16a25a82dc45eef7d4063e513 Im September 2021 hat die Universität Wien erstmals eine Policy zum Forschungsdatenmanagement beschlossen. Sie definiert einen Rahmen, wie Forscher*innen beim Erheben, Auswerten, Speichern und gegebenenfalls Löschen ihrer Daten vorgehen sollen. Dafür braucht es passende IT-Services – diese bereitzustellen ist Aufgabe der neuen Abteilung IT Support for Research des ZID. Forschungsdaten gehören zu den wertvollsten Ressourcen der Universität Wien und des Forschungsstandorts Österreich überhaupt. Was Wissenschaftler*innen in oft jahrelanger Arbeit und unter Einsatz von hohen Kosten und Mühen herausfinden, muss langfristig verfüg- und verwendbar sein. Förderstellen verlangen entsprechende Datenmanagementpläne, um überhaupt finanzielle Unterstützung zu gewähren, und auch für die Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen ist der Zugriff auf die (Roh-)Daten unverzichtbar. 

Genau hier kommen Raman Ganguly und sein Team der Abteilung IT Support for Research des ZID ins Spiel. Sie arbeiten eng mit Forscher*innen aller Fachrichtungen zusammen, beraten gemeinsam mit der DLE Universitätsbibliothek (UB) bei der Erstellung des Datenmanagementplans und entwickeln in Abstimmung mit ihnen die IT-Infrastruktur, die sie brauchen. Bis vor Kurzem taten sie dies noch als Stabsstelle Software Design & Development, jetzt unter neuem Namen und zur eigenen Abteilung aufgewertet, als Zeichen für die gestiegene Bedeutung, die die Universität Wien ihr zumisst.

Eine ihrer Aufgaben ist der Aufbau einer zentralen IT-Infrastruktur, die allen Wissenschaftler*innen an der Universität Wien für das Verwalten von Forschungsdaten zur Verfügung steht. Teile davon gibt es bereits seit längerem, etwa das Repositorium PHAIDRA zum Archivieren von Dateien, das Digital Asset Management System oder GitLab für Software-Quellcode. Für andere Arten von Daten muss eine zentrale Lösung erst entwickelt werden. Das betrifft etwa – von Forscher*innen besonders oft nachgefragt – funktionsfähige Datenbanken oder lauffähige Software, die im Rahmen der guten wissenschaftlichen Praxis 10 Jahre in Betrieb gehalten werden muss. Wo liegen da die Schwierigkeiten? „Software ist wie ein kleines Kind“, sagt Ganguly: „Du kannst sie nicht unbeaufsichtigt lassen. Die zugrundeliegenden Systeme werden ständig weiterentwickelt, diese Änderungen müssen in der Software nachgezogen werden, sonst funktioniert sie nicht mehr. Nach Ende der Projektlaufzeit ist aber oft niemand mehr da, der oder die das tun könnte.“ Sein Team prüft derzeit mehrere mögliche Lösungswege für dieses Problem. 

Noch ist nicht einmal klar, welche Komponenten die zentrale Infrastruktur überhaupt umfassen muss, sagt Ganguly: "Wir wissen, wie viele Forschungsprojekte an der Uni Wien laufen, aber wir kennen deren Anforderungen zumeist nicht. Mit jedem Projekt, das wir durchführen, lernen wir dazu. Wir versuchen, Muster zu erkennen und aufgrund von diesen Mustern die Infrastruktur dementsprechend aufzubauen. Damit möglichst viele Forschungsprojekte diese Infrastruktur nutzen können."

Doch nicht jede Anforderung mündet in eine zentrale Infrastruktur. Dezentrale IT-Services für das Forschungsdatenmanagement zu entwickeln, die auf ganz spezielle Bedürfnisse von Forschungsgruppen zugeschnitten sind, ist ebenfalls eine Aufgabe von Gangulys Abteilung. Ein Beispiel dafür ist die Software zur Auswertung der an der Universität Wien durchgeführten Covid-Tests. Dabei muss zu Beginn eines Projektes erst einmal ein wechselseitiges Verständnis für die Anforderungen und Arbeitsweisen der jeweils anderen Seite hergestellt werden: Was ist die Forschungsfrage? Mit welcher Art von Daten arbeiten die Wissenschaftler*innen? Welche IT-Werkzeuge benötigen sie dafür? Idealerweise gäbe es im Forschungsteam eine*n oder mehrere Data Stewards, die sich mit genau diesen Fragen beschäftigen und als Schnittstelle zur IT fungieren können. Doch dieses Berufsbild ist an der Universität Wien erst in einigen Pilotprojekten etabliert.

Umgekehrt muss sich auch Gangulys Team verständlich machen und vermitteln, was die IT leisten kann und was nicht. Auch hier ist Flexibilität gefragt, denn die Forschungsteams bringen ganz unterschiedliche technische Vorkenntnisse mit. Das wirkt sich dann auch auf die Gestaltung der IT aus: "Wir brauchen Zugänge für Menschen, die selbst programmieren, aber auch für jene, die nicht mehr als eine Webanwendung bedienen können."

Wie die Zusammenarbeit dann konkret abläuft, schildert Claudia Feigl, Sammlungsbeauftragte in der Universitätsbibliothek (UB). Sie hat bereits mehrere Projekte mit Ganguly und seinen Mitarbeiter*innen durchgeführt. „Digitalisierung beschäftigt uns in den Sammlungen sehr“, sagt sie. „Der Druck der Forscher*innen ist groß und die Ansprüche sind zum Teil sehr hoch, weil man davon ausgeht, dass ohnehin alles technisch möglich ist. Oft muss man aufklären, warum etwas nicht funktioniert und was realistische Zeitläufe sind.“

Sehr gut funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Department für Botanik und Biodiversitätsforschung, das gemeinsam mit der UB und dem ZID alte Herbarbögen digitalisiert. Mehr als eine Million Pflanzen liegen hier gepresst und auf Kartonbögen montiert vor, die meisten von ihnen sind unersetzbare Unikate. Für internationale Forschungstätigkeit mussten diese Bögen bisher verschickt werden – ein hohes Risiko für Schäden. „Dieser Leihverkehr hat durch die Digitalisierung drastisch abgenommen“, sagt Feigl. „Wenn man gut digitalisiert, muss man die Pflanze für die Forschungsarbeit nicht unbedingt vor sich haben.“

Zu diesem Zweck bereitet das Department die Herbarbögen so auf, dass sie digitalisiert werden können: Die gepressten Pflanzen werden geprüft, kleinere Schäden werden repariert, dann werden QR-Codes auf Bögen, Mappen und Kisten geklebt und die Bögen in ihren Kisten verpackt. Diese Kisten werden an die Bibliothek geliefert und dort in die Digitalisierungsstation übernommen. Jeder Bogen wird nach internationalen Standards fotografiert und der entstandene Datensatz auf einem Share des ZID gespeichert. Diese Bilddaten werden mit den nötigen Metadaten verbunden und abschließend zur langfristigen Speicherung in die PHAIDRA-Infrastruktur übernommen.

Verknüpft sind diese Daten mit JACQ, der führenden internationalen Datenbank für Herbarien. Sie stehen somit Forschenden auf der ganzen Welt zur Verfügung – ein Musterbeispiel dafür, wie Forschungsdaten im Zeitalter der Digitalisierung verwendet werden können. 

Kontakt und mehr Information über Forschungsdatenmanagement an der Universität Wien:

rdm@univie.ac.at

Research Data Management an der Universität Wien rdm.univie.ac.at

RDM Policy

]]>
ZID-Blog media
news-1391 Tue, 08 Mar 2022 12:25:00 +0100 u:sign wird weiter ausgebaut: Ihr Feedback zählt https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/usign-wird-weiter-ausgebaut-ihr-feedback-zaehlt/?no_cache=1&cHash=ced1ee7155e647da3e8936872e5fee20 Das Service für digitales Unterschreiben startet in die dritte Ausbaustufe. Ziel ist es, die Bedienbarkeit von u:sign zu verbessern und neue Funktionen umzusetzen. Der ZID nutzt dafür das Feedback von Nutzer*innen und beantwortet häufig gestellte Fragen. Was ist u:sign?

Das Service Digital unterschreiben – u:sign wurde im November 2020 an der Universität Wien eingeführt. Alle Mitarbeiter*innen können es zum digitalen Signieren von PDF-Dokumenten nutzen.

Das digitale Signieren mit u:sign ist ein vollständig papierloser Prozess, durch den Mitarbeiter*innen Verträge, Bestellungen sowie geschäftsrelevante Dokumente online via Handy-Signatur bequem und zeitnah – auch aus dem Homeoffice – unterzeichnen können. Ein Unterschriftsprozess kann eine beliebige Anzahl an Signator*innen und Prüfer*innen in einer beliebigen Reihenfolge umfassen. Zusätzlich können mehrere Dokumente gebündelt werden, auch um Beilagen oder Infodokumente, die nicht unterzeichnet werden müssen, mitzuschicken.

 

Die Nutzer*innen von u:sign

Viele Organisationseinheiten der Universität Wien nutzen u:sign bereits, etwa das Büro des Rektorats, die Dienstleistungseinrichtungen Raum- und Ressourcenmanagement, Forschungsservice und Nachwuchsförderung, Studienservice und Lehrwesen, Zentraler Informatikdienst sowie mehrere Fakultäten und Zentren. Derzeit sind 909 aktive Nutzer*innen in u:sign registriert (Stand: Februar 2022). Seit der Einführung des Service haben Nutzer*innen 7.943 Dokumente mit 17.195 Unterschriften versehen.

 

Nutzer*innen-Feedback als Basis für die Weiterentwicklung

Der ZID ist stets darum bemüht, das IT-Serviceangebot zu verbessern und an die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer*innen anzupassen. Für die Weiterentwicklung von u:sign wurde Feedback aus folgenden Quellen zusammengetragen:

Mit der Hilfe dieses Feedbacks soll die Bedienbarkeit von u:sign durch eine intuitivere Gestaltung von Funktionen verbessert werden. Zudem wurden Ideen aufgegriffen, um neue Anwendungsmöglichkeiten in u:sign abzubilden. Für die Umsetzung findet nun eine dritte Ausbaustufe von u:sign statt.

 

Feedback aus der ZID-Zufriedenheitsumfrage

Ende 2021 gab es zum ersten Mal die Möglichkeit, u:sign in der regelmäßig durchgeführten ZID-Zufriedenheitsumfrage zu bewerten sowie persönliches Feedback zum Service mitzuteilen:

  • Dabei schnitt das Service in der allgemeinen Zufriedenheit mit einem Mittelwert von 4,11 bei den Nutzer*innen gut ab (auf einer Skala von 1 überhaupt nicht zufrieden bis 5 sehr zufrieden).
  • Auch bei der Bewertung von Detailaspekten wie Support/Information, verfügbare Features, technische Verfügbarkeit/Stabilität und Arbeiten im System/Bedienbarkeit zeigten sich die Nutzer*innen überwiegend sehr zufrieden bis zufrieden.
  • Über die persönlichen Kommentare sind zudem viele lobende Bewertungen für das neue Service eingegangen:

    „Super schnell nach dem 1. Lockdown verfügbar gemacht, funktioniert tadellos! Sehr nützlich, danke.“

    „So wie ich es brauche, funktioniert es tadellos.“

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf Feedback aus der ZID-Zufriedenheitsumfrage sowie auf häufig gestellte Fragen aus den u:sign-Schulungen und ZID-Servicedesk-Anfragen.

 

Sind digital signierte Dokumente handschriftlich unterzeichneten Dokumenten gleichgestellt?

Die qualifizierte elektronische Signatur ist eine rechtsgültige Form der Unterschrift. Nach der eIDAS-Verordnung besitzt die elektronische Signatur denselben Status wie eine händische Unterschrift, alle EU-Mitgliedsstaaten erkennen sie an.

 

Was sind die Vorteile der digitalen Signatur?

Eine händische Unterschrift, die anschließend eingescannt wurde, können Nutzer*innen nicht auf ihre Rechtsgültigkeit prüfen. Die digitale Signatur ist hingegen jederzeit via signaturpruefung.gv.at prüfbar.

 

Wie sicher ist die digitale Signatur?

Für die digitale Signatur ist eine Vielzahl an Faktoren nötig, die sie sicherer als eine händische Unterschrift macht.

Im Unterschied zur händischen Unterschrift ist für die digitale Signatur nötig:

  • Handynummer
  • Signatur-Passwort
  • Endgerät
  • SMS-TAN, Fingerprint, PIN oder Gesichtserkennung

Es ist zudem empfehlenswert, elektronische Signaturen auf ihre Gültigkeit zu prüfen. Eine Möglichkeit bietet die Webseite signaturpruefung.gv.at.

 

Werden für u:sign Schulungen angeboten?

Kostenlose Schulungen für Mitarbeiter*innen der Universität werden von der Personalentwicklung über die Kursdatenbank unter dem Kursnamen u:sign: digital unterschreiben angeboten.

Informationen sowie Anleitungen zu u:sign sind auf den ZID-Webseiten unter zid.univie.ac.at/usign/ verfügbar.

 

Wohin ist der Signaturblock verschwunden?

Sobald Sie einen Signaturblock auf einem Dokument platzieren, ist dieser vor der Unterzeichnung in den Signatureinstellungen sowie nach der Unterzeichnung direkt auf dem Dokument sichtbar. Wenn der Signaturblock verschwunden ist, liegt es daran, dass in den Signatureinstellungen die Schaltfläche Signatureinstellungen unsichtbar/sichtbar machen (Auge-Symbol) angeklickt ist. Die Schaltfläche ist dann grau. Klicken Sie auf das Auge-Symbol, um den Signaturblock wieder sichtbar zu machen.

Es ist für die Signatur unerheblich, ob der Block am Dokument angedruckt wird oder nicht. Das Dokument wird dennoch elektronisch versiegelt, die Signatur ist digital prüfbar und rechtsgültig.

 

Wieso kann ich den Signaturblock nicht platzieren?

Es kann mit den Ansichtseinstellungen Ihres Browsers zusammenhängen, wenn der Signaturblock bei der einfachen Unterschrift bzw. in den Signatureinstellungen der Unterschriftenmappe nicht vorhanden ist und nicht wie üblich per Drag-and-Drop auf dem Dokument platziert werden kann. Halten Sie die Steuerung-Taste und drücken Sie währenddessen die Minus-Taste, um die Browseransicht zu verkleinern. Der Signaturblock ist dann wieder sichtbar und kann positioniert werden.

Der Signaturblock befindet sich immer am rechten Rand des Bildschirmes. In der einfachen Unterschrift befindet sich der Signaturblock unterhalb eines grünen Fensters, das das Platzieren beschreibt.

 

Mein Nachname hat sich geändert. Was kann ich tun, damit in u:sign mein neuer Nachname angezeigt wird?

Ihr u:sign-Konto wird nicht mit der Handy-Signatur bzw. dem u:account synchronisiert. Daher sehen Sie auch nach einer Namensänderung in Ihrem u:sign-Konto und Ihren E-Mail-Benachrichtigungen via u:sign Ihren bisherigen Nachnamen. Wenn Sie diesen in u:sign ändern möchten, erstellen Sie bitte eine Anfrage via ZID-Servicedesk.

 

Wie kann universitäres Fremdpersonal u:sign nutzen?

Universitätsangehörige mit dem Status Fremdpersonal können ihr u:sign-Konto nicht selbst freischalten. Um das u:sign-Konto freizuschalten, erstellen Sie bitte eine Anfrage via ZID-Servicedesk.

 

Weitere Informationen

zid.univie.ac.at/usign/

Kostenlose u:sign-Schulungen unter Personalentwicklung – Digitale Arbeitswelt – Digitales Arbeiten – u:sign: digital unterschreiben in der Kursdatenbank 

Anfrage zu u:sign via ZID-Servicedesk

u:sign-Anleitungen

]]>
Arbeitsplatz ZID Universität Wien / Digital unterschreiben – u:sign media
news-1390 Tue, 08 Mar 2022 12:14:00 +0100 So einfach wird Ihre Uni-Webseite im Web verfügbar https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/so-einfach-wird-ihre-uni-webseite-im-web-verfuegbar/?no_cache=1&cHash=ca4cd4729332412e51a538de456386fa Mit dem neuen Webspace-Service des ZID sind Inhalte nach wenigen Klicks im Netz. Für viele Uni-Mitarbeiter*innen gehört eine eigene Webseite zu ihrem professionellen Selbstverständnis. Vor allem Forscher*innen und Lehrende wollen ihr Curriculum Vitae und die Liste ihrer Publikationen veröffentlichen oder für aktuelle Projekte Online-Auftritte einrichten.

Mit dem neuen Webspace-Service des ZID ist das nun erstmals mit wenigen Klicks und auch ohne weiterführende IT-Kenntnisse möglich: Der ZID hat dafür einen Webspace mit installiertem WordPress entwickelt, der sowohl für persönliche Webseiten mit Bezug zur universitären Tätigkeit als auch für nicht personenbezogene dienstliche Zwecke, wie etwa Projekte oder Arbeitsgruppen, genutzt werden kann:

  • Einfach im Formular Webspace-Admin auf Neuen Webspace anlegen klicken.
  • Dann die gewünschte Nutzung (persönliche Webseite oder dienstliche Zwecke) auswählen.
  • Auf Webspace mit installierter Software klicken.
  • Und schließlich WordPress wählen.

Im folgenden Fenster müssen noch ein paar Angaben ergänzt werden, wenig später ist das Grundgerüst der Webseite schon im Netz. Ab diesem Zeitpunkt wird in WordPress weitergearbeitet: Texte, Bilder und Dateien einzufügen ist mit diesem Content-Management-System ganz einfach, und das Design der Universität Wien ist auch schon automatisch implementiert. 

Der Webspace mit WordPress ist besonders komfortabel für Nutzer*innen, die hauptsächlich Texte, Bilder und Dateien online publizieren wollen. Für spezielle Anforderungen bietet der ZID außerdem leere Webspaces mit PHP oder Perl an, die ebenso schnell angelegt werden können, aber für die Bearbeitung etwas mehr Know-how erfordern.

Zusammen mit den neuen Webspace-Varianten hat der ZID auch erstmals eine Verwaltungsoberfläche für Webspaces entwickelt. Auf der Startseite von Webspace-Admin führt ein Klick auf Webspace verwalten direkt zu einer übersichtlichen Liste aller Webspaces, die man berechtigt ist zu bearbeiten. Für jeden Webspace werden die URL, wer ihn angelegt hat sowie der*die Administrator*innen und zusätzlich berechtigte Nutzer*innen angezeigt.

Ein weiterer Klick auf den jeweiligen Webspace führt in die Detailverwaltung, wo Berechtigte hinzugefügt, der Hostname oder die zugeordnete E-Mail-Adresse geändert und andere Einstellungen vorgenommen werden können. Auch der Button Webspace löschen ist hier zu finden. 

„Selfservice und Übersichtlichkeit waren uns wichtig“, sagt Gudrun Schöllhammer vom ZID, die an der Entwicklung und Umsetzung des neuen Service beteiligt war. „Vor allem wenn an einer Organisationseinheit mehrere Webspaces verwendet werden, haben EDV-Beauftragte und Administrator*innen jetzt einen viel besseren Überblick.“

„Mit diesem neuen Service haben wir in Punkto Nutzer*innen-Freundlichkeit einen weiteren großen Schritt nach vorne gemacht”, ergänzt Ulf Busch, ZID-Leiter und CIO der Universität Wien. „Wir stellen Angehörigen der Universität Wien schon seit den 1990er-Jahren Webspace zur Verfügung. Die neue Variante mit fix installiertem WordPress ermöglicht, in kürzester Zeit einen professionellen Internetauftritt zu erstellen. Viel einfacher geht es nicht!”

Migration bestimmter Webseiten erforderlich

Das bisherige Webspace-Service des ZID wird am 1. Juli 2022 eingestellt und durch das neue komfortable Service ersetzt.

Bestehende persönliche Webseiten von Mitarbeiter*innen (https://homepage.univie.ac.at/vorname.nachname oder https://homepage.univie.ac.at/u:account-UserID) sowie Webseiten für Organisationseinheiten, die mit dem Webspace-Service des ZID erstellt wurden (https://www.univie.ac.at/wunschname oder https://wunschname.univie.ac.at), müssen zum neuen Webspace-Service migriert werden. Andernfalls sind die Webseiten ab 1. Juli 2022 nicht mehr verfügbar.

Sollte ein bestehender Webauftritt nicht mehr benötigt werden, ist nichts zu tun: Nicht migrierte Webspaces werden nach Ablauf der Frist am 1. Juli automatisch entfernt.

Webseiten, die mit dem zentralen, vom ZID verwalteten TYPO3 erstellt wurden, sind von den Änderungen nicht betroffen. Sie bleiben online und sind weiterhin wie gewohnt zu bearbeiten.

Für Organisationseinheiten empfiehlt der ZID die Verwendung von TYPO3, da damit viele Vorteile verbunden sind.

]]>
Arbeitsplatz ZID Universität Wien / Webspace-Service media
news-1394 Tue, 08 Mar 2022 09:02:00 +0100 50 GB Speicherplatz für Studierende in der u:cloud https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/50-gb-speicherplatz-fuer-studierende-in-der-ucloud/?no_cache=1&cHash=0d50050e53aabf1c0ff14183c68cb337 Ab sofort stehen allen Studierenden über das Service u:cloud 50 GB Speicherplatz für Daten in der „Wolke“ der Universität Wien zur Verfügung. Sowohl im Studienalltag als auch privat: Wir verfügen über immer mehr Daten – Dokumente, Bilder, Video- und Audiodateien –, die wir auf verschiedenen Geräten nutzen, mit anderen Personen teilen oder gemeinsam im Team bearbeiten wollen. Und das möglichst einfach und sicher.

Bisher standen Studierenden 2 GB Speicherplatz im Rahmen des Services Online-Speicherplatz zur Verfügung. Mit der u:cloud erhalten Studierende nicht nur deutlich mehr Speichervolumen, sondern können auch wesentlich leichter auf die Daten zugreifen und diese teilen.

Ein entscheidender Punkt dabei ist: Alle Daten liegen auf Servern des ZID und verlassen bei ihrer Verarbeitung das Datennetz der Universität Wien nicht. Dies trägt maßgeblich zu einer sicheren Umgebung für sensible Daten insbesondere im Rahmen von Studium, Forschung und Lehre bei.

Die in der u:cloud gespeicherten Daten lassen sich mit jedem Endgerät und jedem Betriebssystem entweder über jeden Browser oder mit einer lokal installierten Software bzw. App abrufen.

Vorteile von u:cloud

  • Unkomplizierter und schneller Zugriff auf Daten
  • Einfaches Teilen von Daten, auch mit Personen außerhalb der Universität Wien
  • Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten (Texte, Tabellen und Präsentationen) mit dem Online-Dokumenten-Editor ONLYOFFICE
  • Entlasten des eigenen (Geräte-)Speicherplatzes durch das Speichern von großen Dateien (max. 4 GB pro Datei)
  • Backup und Wiederherstellen von Daten
  • Verarbeitung der Daten auf Servern bzw. im Datennetz der Universität Wien.

 

Ausführliche Informationen sowie Anleitungen zur u:cloud finden Sie auf den Webseiten des ZID unter zid.univie.ac.at/ucloud/.

]]>
Arbeitsplatz ZID Universität Wien / u:cloud media u:cloud-Dokumente online erstellen und gemeinsam bearbeiten mit ONLYOFFICE news
news-1385 Tue, 08 Mar 2022 08:52:00 +0100 Geheim online wählen und abstimmen: neues Service Live Voting https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/geheim-online-waehlen-und-abstimmen-neues-service-einfacher-bezahlen/?no_cache=1&cHash=890af9e2de96848c59a26939954b1632 Die Universität Wien empfiehlt für geheime Online-Wahlen und -Abstimmungen das Service Online-Wahl der Firma POLYAS. Alternativ kann nun auch das flexiblere Service Live Voting verwendet werden. Seit Herbst 2020 steht das kostenpflichtige Service Online wählen an der Universität Wien zur Verfügung. Mittels des POLYAS-Wahlsystems Online-Wahl ermöglichte es bisher:

  • Wahlen und Abstimmungen für Berufungs- oder Habilitationskommissionen im Rahmen einer Kommissionssitzung
  • Wahlen in den Fakultäts- und Zentrumskonferenzen, von denen bereits 8 Wahlen durchgeführt wurden, die größte davon mit rund 1.000 Wahlteilnehmer*innen

Auf Grund des positiven Feedbacks von Wahlersteller*innen und Wahlteilnehmer*innen soll Online wählen auch für die im 2. Quartal 2022 bevorstehenden Wahlen in den Fakultäts- und Zentrumskonferenzen eingesetzt werden.

 

Neu: Live Voting

Seit kurzem ist für Nutzer*innen der Universität Wien auch das Service Live Voting von POLYAS verfügbar. Es ist besonders für Veranstaltungen geeignet, bei der mehrere Abstimmungen hintereinander durchgeführt werden sollen.

Online-Wahl und Live Voting im Vergleich

Die folgende Tabelle listet die Unterschiede, mögliche Einsatzbereiche sowie die Empfehlung der Universität Wien für die Verwendung der Services Online-Wahl und Live Voting auf.

  Online-Wahl Live Voting
Modus Mit einer klassischen Urnen-Wahl vergleichbar, jedoch online bzw. digital umgesetzt Speziell für Veranstaltungen konzipiert, mehr Flexibilität als bei Online-Wahl
Zahl der Wahlen/Abstimmungen pro Sitzung 1 Wahl bzw. Abstimmung Beliebig viele Wahlen und/oder Abstimmungen
Stimmzettel Der Stimmzettel muss vor Beginn der Online-Wahl festgelegt werden. Stimmzettel können bereits vor Beginn des Live Voting erstellt werden. Nach Beginn können beliebig viele weitere Stimmzettel hinzugefügt werden.
Zeitpunkt der Stimmabgabe Die Wahlberechtigten können während des gesamten konfigurierten Wahlzeitraumes zu einem beliebigen selbstgewählten Zeitpunkt ihre Stimme abgeben.

Während des Abstimmungszeitraumes können sich die Stimmberechtigten einloggen und sehen nach und nach die von der Wahlleitung freigeschalteten Stimmzettel. Die Wahlleitung hat eine aktive Rolle, sie führt durch die Stimmzettel bzw. die Abstimmungen:

  • Die Wahlleitung startet und beendet nacheinander die einzelnen Abstimmungen bzw. Stimmzettel.
  • Die Wahlleitung kann Stimmzettel vor deren Aktivierung noch bearbeiten, die Reihenfolge verändern und neue Stimmzettel anlegen.
Die Wahlleitung kann Zwischeninformationen sowie Zwischenergebnisse anzeigen.
Empfehlung der Universität Wien Für Sitzungen, in denen nur eine bereits zuvor bekannte Frage zur geheimen Wahl bzw. geheimen Abstimmung gestellt wird. Für Sitzungen, in denen mehrere geheime Wahlen und/oder Abstimmungen hintereinander vorgesehen sind, die auch erst während der laufenden Sitzung formuliert werden.

 

Der ZID bzw. der Datenschutzbeauftragte der Universität Wien haben die technische sowie (Datenschutz-)rechtliche Eignung beider Produkte geprüft.

 

In Planung: einfachere Bezahlung, Zertifizierung

Derzeit wird daran gearbeitet, eine einfachere Bezahlung auf Rechnung im Selfservice für Online-Wahl und Live Voting zu ermöglichen. Damit soll die Vorauszahlung durch den ZID mit anschließender interner Leistungsverrechnung mit der jeweiligen Fakultät bzw. dem jeweiligen Zentrum künftig entfallen.

Zudem werden Online-Wahl und Live Voting der Firma POLYAS ISO 27001 zertifiziert. Diese internationale Norm gibt Anforderungen an Systeme zur Informationssicherheit vor, wodurch die Zuverlässigkeit der Datenverarbeitung zusätzlich abgesichert wird.

 

Weiterführende Links

Informationen und Anleitungen zum Service Online wählen finden Sie auf den ZID-Webseiten unter zid.univie.ac.at/online-waehlen/.

Anfrage zum Service Online wählen via ZID-Servicedesk 

]]>
Arbeitsplatz ZID Universität Wien / Online wählen media
news-1341 Thu, 20 Jan 2022 08:45:00 +0100 Videokonferenzsysteme werden konsolidiert https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/videokonferenzsysteme-werden-konsolidiert/?no_cache=1&cHash=9970f7bedaa9353a6ce65ae7f6534c0d BigBlueButton und Zoom werden dauerhaft in die IT-Servicearchitektur integriert; der Vertrag mit Zoom wurde um 5 Jahre verlängert, im Februar erhält BigBlueButton neue Features. Collaborate wird mit 30. September 2022 eingestellt. Nach 2 Jahren intensivster Nutzung hat die Universität Wien entschieden, sich in Zukunft im Bereich Videokonferenzsysteme in der Lehre ganz auf BigBlueButton (BBB) und Zoom zu konzentrieren. Collaborate, inklusive Collaborate 250+, wird daher Ende September 2022 außer Betrieb genommen. "BBB und Zoom bieten nicht nur vergleichbare Funktionen wie Collaborate, sondern viele darüber hinaus", erklärt Eva Karall, Leiterin der Stabsstelle E-Learning des ZID. 

Allen Lehrenden, die bisher mit Collaborate gearbeitet haben, wird empfohlen, bereits für Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2022 auf ein anderes Videokonferenzsystem umzusteigen, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. Der ZID und das CTL beraten und unterstützen dabei, unter anderem mit dem Webinar Umstieg von Collaborate zu Zoom oder BBB am 15.02.2022, 16–17 Uhr. Weiters werden im Februar und März verstärkt Online-Sprechstunden angeboten, um Fragen der Nutzer*innen zu beantworten. 

Ein umfangreicher Vergleich der Funktionen von Collaborate, BBB und Zoom findet sich im u:wiki. Eine weitere Liste stellt übersichtlich dar, welches Tool für welches Einsatzszenario am besten geeignet ist. 

Gleichzeitig baut der ZID die weiter betriebenen Systeme stetig aus und optimiert sie im Sinne der Nutzer*innen.

Anfang Februar wird BigBlueButton auf die Version 2.4 aktualisiert. Die wichtigsten neuen Features: 

  • Individuelle Benennung von Breakout-Räumen bei Erstellung
  • Verlängern der Dauer von laufenden Breakout-Räumen
  • Erstellung anonymer Umfragen
  • Nutzung von Hintergrundunschärfe bzw. virtuellen Hintergründen im Kamerabild
  • Bild-im-Bild-Effekt bei Bildschirmfreigabe reduziert
  • Nachrichten der Moderator*innen im Chat leichter erkennbar
  • Verschiedene mögliche Darstellungs-Layouts, etwa Videos unterhalb des Chatbereichs, um mehr Details der Präsentation zu sehen
  • „Lern-Dashboard“: eine Dashboard-Ansicht von Anwesenheit, Teilnahme und Engagement für den*die Vortragende*n

Zoom kann weiterhin sowohl in Moodle als auch als Stand-Alone-Lösung genutzt werden: Der Vertrag wurde nach der einjährigen Testphase für weitere 5 Jahre verlängert. "Wir freuen uns, dass wir außerdem eine weitere Verbesserung für den Datenschutz unserer Nutzer*innen erreichen konnten", sagt Karall: Seit dem Jahreswechsel werden alle Daten, die in der Zoom-Instanz der Universität Wien entstehen, nur mehr über Server in der EU verarbeitet. Voraussichtlich ab dem Sommersemester 2022 wird Zoom auch in der Lage sein, innerhalb von Moodle Aufzeichnungen automatisch zur Verfügung zu stellen.

Alle neuen Moodle-Features finden Lehrende wie gewohnt unter Neu in Moodle – Lehrende.

]]>
E-Learning Symbolbild Videokonferenzsysteme media
news-1308 Mon, 06 Dec 2021 11:05:13 +0100 Ergebnisbericht der ZID-Zufriedenheitsumfrage 2021 https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/ergebnisbericht-der-zid-zufriedenheitsumfrage-2021/?no_cache=1&cHash=2c981c316e896daa74977ccba17ca998 Der Ergebnisbericht der ZID-Zufriedenheitsumfrage 2021 steht nun auf den ZID-Webseiten zur Verfügung. Der ZID möchte sich bei allen Teilnehmer*innen der Umfrage bedanken. Mit Ihrem Feedback helfen Sie uns, unsere Services kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse der Nutzer*innen anzupassen. Zum ZID-Zufriedenheitsumfrage Ergebnisbericht 2021

 

Zusammenfassung der Studie

Allgemein

  • Die Umfrage weist erneut eine sehr hohe Beteiligung von jeweils 12 % sowohl bei Studierenden als auch Mitarbeiter*innen auf und zeigt damit das große Interesse an den IT-Services des ZID. Insgesamt haben 10.885 Studierende (Umfrage 2019: 9.651) und 1.243 Mitarbeiter*innen (Umfrage 2019: 1.223) teilgenommen.
  • Die Ergebnisse sind wiederholt sehr gut. Bei den Studierenden weisen 4 von 14 Services höhere Zufriedenheitswerte als in der letzten Studie von 2019 auf. Bei den Mitarbeiter*innen konnte im Vergleich zu 2019 bei 9 von 19 Services eine Verbesserung der Zufriedenheit festgestellt werden. Jeweils 3 Services bei den Studierenden und Mitarbeiter*innen sind im Vergleich zu 2019 gleichgeblieben, bei jeweils 7 Services ist die Zufriedenheit leicht gesunken. Für die neuen Services liegen noch keine Vergleichswerte vor.

 

Zufriedenheit

  • Unter den Teilnehmer*innen ist die Zufriedenheit sehr groß. Die durchschnittliche Zufriedenheit mit den IT-Services liegt bei den Studierenden bei 4,06 und den Mitarbeiter*innen bei 4,08 (Mittelwert auf einer Skala von 1 „Überhaupt nicht zufrieden“ bis 5 „Sehr zufrieden“).
  • Bei den Studierenden konnten die Services Moodle (4,31), u:space (4,22), ZID-Helpdesk (4,27), Software für Studierende (4,27), Zoom (4,21) und Online-Speicherplatz (4,21) die höchsten Zufriedenheitswerte generieren. Die niedrigsten Zufriedenheitswerte weisen Jitsi Meet (3,59) und BigBlueButton (3,76) auf.
  • Bei den Mitarbeiter*innen haben Online-Speicherplatz (4,40) u:print staff (4,38), Zoom (4,29), IT-Kurse (4,27), VPN (4,26) und u:cloud (4,24) die besten Bewertungen erhalten. Deutliche Verbesserungen zu 2019 sind bei Webmail (von 3,90 auf 4,10), Software für Mitarbeiter*innen (von 3,96 auf 4,08) und Moodle (von 4,02 auf 4,16) zu verzeichnen. Die niedrigsten Zufriedenheitswerte weisen Jitsi Meet (3,53) und Microsoft Teams (3,59) auf.

 

Nutzung

  • Die Häufigkeit der Nutzung der IT-Services ist sehr unterschiedlich.
  • Studierende nutzen u:space (98 %), Moodle (97 %), u:find (96 %) und Zoom (89 %) mit Abstand am häufigsten.
  • Bei den Mitarbeiter*innen werden u:find (91 %), eduroam (79 %), Zoom (78 %), Webmail (78 %) sowie Moodle (74 %) und u:space (74 %) am meisten genutzt.

 

Wahrgenommene Verbesserungen

  • Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen, dass die seit 2019 umgesetzten Änderungen und Verbesserungsmaßnahmen wahrgenommen wurden. Studierende wie auch Mitarbeiter*innen weisen explizit durch persönliche Kommentare darauf hin, dass ihnen die kontinuierlichen Bemühungen des ZID, die IT-Services zu verbessern und zu erweitern, positiv auffallen.

 

Ausblick

Die erneut sehr hohe Zahl von Teilnehmer*innen belegt, dass den Studierenden und Mitarbeiter*innen die IT-Services ein großes Anliegen sind. Die offenen Rückmeldungen unterstreichen die positive Wahrnehmung. Nur einige Services haben sich im Vergleich zu 2019 verschlechtert. Der ZID sieht diese Ergebnisse als Ansporn, um die IT-Services weiterhin zu verbessern und die Werte auch in kommenden Umfragen auf hohem Niveau zu halten.

]]>
ZIDview Zufriedenheitsumfrage Bild: ZID Universität Wien media Ergebnisbericht der ZID-Zufriedenheitsumfrage 2019 ist online news
news-1261 Thu, 14 Oct 2021 11:16:00 +0200 Semesterstart für die IT https://zid.univie.ac.at/it-news/artikel/news/semesterstart-fuer-die-it/?no_cache=1&cHash=5bebacc3d04f1f6ec02cf6c921da7fa5 Sind Sie neu an der Uni Wien? Haben Sie schon das erste Semester Ihres Studiums durchgeplant? Oder richten Sie gerade Ihren Arbeitsplatz ein und lernen Ihre neuen Kolleg*innen kennen? Egal ob Studierende*r oder Mitarbeiter*in in Forschung, Lehre oder Administration: So wie Sie machen jedes Semester viele tausend Menschen ihre ersten Schritte an der Uni Wien. Der Zentrale Informatikdienst kümmert sich darum, dass sie die notwendigen IT-Services sofort nutzen können – hier ein paar Beispiele. Schon im Juli und August, wenn die Hörsäle noch leer und die Bibliotheken kaum besucht sind, tut sich was in den Systemen des ZID: Rund 40.000 neue u:accounts legen Studieninteressierte und angehende Mitarbeiter*innen (und, nicht zu vergessen, externe Bibliotheksnutzer*innen) jeden Sommer an. Schließlich ist ein Account die Voraussetzung dafür, um überhaupt Angehörige*r der Universität werden zu können. Nicht alle dieser Accounts werden auch aktiviert. Manche Interessent*innen verschieben ihren Studienbeginn, andere registrieren sich versehentlich mehrmals. Doch im Regelfall weist das System beim Start des Semesters die Berechtigungen für die unterschiedlichsten IT-Services zu. Vom E-Mail-Postfach über das E-Learning bis zur Softwarebestellung – je nachdem, welche Rolle eine Person dann an der Uni hat.

Damit das reibungslos funktioniert, arbeiten im Hintergrund viele Menschen zusammen. Dazu gehört auch das ZID-Team Server & Data Management. Dort entstehen die Programme, die – vereinfacht gesagt – den IT-Services mitteilen, dass einem Account neue Rechte zugewiesen wurden. Dabei muss darauf geachtet werden, eine Überlastung der Services zu Semesterbeginn zu verhindern. „Wenn an einem Tag mehrere hundert neue Dienstverhältnisse beginnen, deren Rechte überprüft werden müssen, können die nicht auf einmal abgearbeitet werden.", sagt Team-Mitglied Tibor Rudas. „Dann muss ich Pakete schnüren." So wird ein Schwung Accounts in die Systeme "provisioniert", dann wird kurz unterbrochen, damit das System auch andere, schneller zu erledigende Änderungen und Anfragen abarbeiten kann, und danach folgt das nächste Paket.

Eines der Systeme, in dem sich Rechte ändern können, ist das Exchange-Service: Dort muss sich der serviceverantwortliche ZID-Mitarbeiter Stefan Just zu Semesterbeginn immer wieder um die kleinen und größeren Hoppalas kümmern, die die Nutzer*innen verursachen. „Die meisten Tippfehler bei den Namen neuer Accounts fischt das System heraus.", sagt er, "Aber manchmal rutscht doch ein Sternchen durch und der Prozess bleibt hängen. Dann muss man händisch nacharbeiten." Ein anderes Beispiel: Jemand wechselt im neuen Semester von einer Organisationseinheit mit Exchange-Service in eine ohne Exchange. Dann entfernt der Server automatisch das nicht mehr benötigte Exchange-Postfach und die Person kann nicht mehr auf ihre E-Mails zugreifen. „Keine Sorge.", beruhigt Just: „Das Postfach bleibt 6 Monate im Backup. Wir können das wiederherstellen."

Was ebenfalls im Sommer passiert: Der ZID aktualisiert die Software auf den Geräten in den zentral verwalteten Computer Rooms, in den ZID Class Rooms und in den Hörsälen. Schon ab Mai trägt das Team von Eva Schadinger, verantwortlich für Licensing & Training am ZID, alles Nötige zusammen, damit die aktuellen Software-Pakete erstellt und rechtzeitig eingespielt werden können. Zu Semesterbeginn machen sich dann auch die Empfehlungen der Lehrenden in der AcadCloud bemerkbar, dem Software-Bestellportal für Studierende. Außerdem werden die IT-Kurse in der Kursdatenbank wieder häufiger gebucht. "Dann brauchen immer wieder Kund*innen Unterstützung bei der Online-Bezahlung, bei der Anmeldung oder wenn sie einen Kurs oder eine Bestellung stornieren wollen.", sagt Schadinger. Und schließlich, ganz besonders zeitkritisch: Vor Beginn des Semesters müssen alle Lehrbeauftragten, die in einem ZID Class Room unterrichten werden, den iButton genannten Schlüssel beim ZID abgeholt haben: "Sonst stehen sie beim ersten Termin mit ihren Studierenden vor verschlossenen Türen." Auch dafür ist Schadingers Team zuständig.

Das E-Learning-Team des ZID rund um Eva Karall ist im August ebenfalls mit Updates und technischen Verbesserungen beschäftigt, damit Moodle und u:stream für den erwarteten Ansturm im September und Oktober gut gerüstet sind. Dieses Jahr wurde außerdem kräftig in die Hörsaal-Hardware investiert. Schließlich werden viele Lehrveranstaltungen erstmals hybrid – also gleichzeitig vor Ort und online – abgehalten. "Im September und Oktober unterstützen wir dann die Lehrenden beim Anlegen ihrer Moodle-Kurse und bei den ersten Schritten mit Moodle und den Videokonferenz-Tools.", sagt Karall. Sie freut sich, dass Moodle zum zentralen Tool für das Lehren und Lernen online geworden ist und dass die Lehrenden die vielfältigen Möglichkeiten nutzen: "Früher wurden in Moodle hauptsächlich PDF-Dateien bereitgestellt.", erinnert sie sich. "Heute gestalten die Lehrenden die Kurse sehr bewusst, um sie länger verwenden zu können, bereiten die Inhalte auf und binden Videos ein." Dazu vermittelt der ZID die erforderlichen technischen Fähigkeiten. Wenn schließlich alle Lehrveranstaltungen gut auf Schiene gebracht worden sind, kommt schon das digitale Prüfen auf das Moodle-Team zu. "Ruhigere Phasen haben wir eigentlich nicht.", sagt Karall. 

Den Nutzer*innen selbst steht als erste Anlaufstelle der ZID-Helpdesk zur Seite. Dieser ist ganz einfach online über den ZID-Servicedesk zu erreichen. "Zu Semesterbeginn haben wir besonders viel in der Accountverwaltung und mit vergessenen Passwörtern zu tun.", sagt Teamleiter Christoph Berndl. "Wenn im Jänner die Vorlesungen zu Ende gehen und die Prüfungsphase beginnt, kommen auch schon die ersten Anfragen für das Folgesemester herein." Denn so aufregend der Semesterbeginn für Studienanfänger*innen und neue Mitarbeiter*innen auch ist: Der ZID ist bestens darauf vorbereitet und hat viel Erfahrung darin, tausende neue Uni-Angehörige in seine Systeme zu integrieren – jedes Semester aufs Neue. 

Tipps

  • Bei universitätsbezogenen IT-Problemen unterstützt Sie der ZID mit umfassenden Supportangeboten. Nutzen Sie für Ihre Kontaktaufnahme bitte den ZID-Servicedesk und wählen Sie das jeweils thematisch passende Anfrageformular aus, damit Ihr Anliegen gleich direkt die zuständigen Mitarbeiter*innen erreicht.
  • Vergessen Sie Ihr Passwort nicht. Studierende können eine Notfall-E-Mail-Adresse hinterlegen, mit der sie ihr Passwort bei Bedarf selbst neu setzen können.
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie in einem E-Mail einen Link anklicken oder einen Anhang öffnen. 
  • Halten Sie Ihr E-Mail-Postfach sauber und klein. Löschen Sie E-Mails und Ordner, die Sie nicht mehr brauchen. (Aber auch nur diese.)
  • Informieren Sie sich auf den Webseiten des ZID über die IT-Services und nutzen Sie die Anleitungen.
  • Für Moodle finden Sie auch Informationen im u:wiki.
  • Die erste Ansprechperson für Mitarbeiter*innen ist der*die EDV-Beauftragte der Organisationseinheit. 
]]>
ZID-Blog Grafik ZID Universität Wien media