Tivoli Storage Manager (TSM)

An dieser Stelle finden Sie Installations- und Bedienungsanleitungen für den TSM-Klienten.

Download

Auf backup.univie.ac.at werden nur mehr TSM-Klienten ab Version 6.3 unterstützt. Den TSM-Backup-Klienten können Sie von der IBM-Webseite herunterladen.

Sofern Sie Ubuntu oder eine andere auf Debian basierende Distribution verwenden, laden Sie bitte nicht die Pakete von der IBM-Webseite herunter. Passende Pakete für diese Distributionen finden Sie stattdessen am Beginn der entsprechenden Installationsanleitung auf dieser Seite. 

Wenn Sie die TSM-Software herunterladen, beachten Sie bitte die im jeweiligen Verzeichnis liegende/n Readme-Datei/en mit wichtigen Hinweisen auf Hardware/Software-Voraussetzung, Installation und dergleichen.

Installation

Allgemein:

Wechseln Sie im Verzeichnis auf der IBM-Webseite zunächst in das Verzeichnis einer Version v6r3 oder höher. Danach wählen Sie Ihr Betriebssystem: Windows, Mac, Linux (nur RPM-Pakete für Red Hat/SLES und Derivate), Solaris, AIX, oder HP-UX.

Windows:

  1. Wählen Sie im Ordner auf dem IBM-Server eine Architektur (32- oder 64-Bit - x32 oder x64). Sie finden die Systemarchitektur ihrer Windows-Version in der Systemsteuerung unter dem Menüpunkt System (auch erreichbar via Windows-Taste + Pause-Taste) in der Zeile Systemtyp. Im Zweifel wählen Sie einfach x32 (32-Bit), diese funktioniert unter beiden Architekturen.
  2. Wählen Sie die jeweils aktuellste Version im Ordner, z.B.: v641
  3. Sie befinden sich jetzt im Verzeichnis mit den Setup-Dateien.
  4. Laden Sie Datei mit dem Namensschema analog zu 6.4.1.0-TIV-TSMBAC-WinX32.exe bzw. 6.4.1.0-TIV-TSMBAC-WinX64.exe herunter (i.d.R. die größte Datei im Verzeichnis)
  5. Wenn Sie den Klienten nicht auf Englisch benutzen möchten, können Sie auch eines der Sprachpakete installieren. Für Deutsch z.B.: 6.4.1.0-TIV-TSMBAC_DEU-WinX32.exe oder 6.4.1.0-TIV-TSMBAC_DEU-WinX64.exe
  6. Starten Sie die Installation des TSM-Klienten und folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm
  7. Konfiguration: Erstellen Sie mit dem Texteditor Ihrer Wahl im TSM-Installationsverzeichnis (standardmäßig C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient) die Datei dsm.opt mit folgendem Inhalt:

    NODENAME <SERVERNAME>
    TCPSERVERADDRESS <BACKUPSERVER>
    PASSWORDACCESS GENERATE
    DOMAIN   \\<Hostname>\<Laufwerk>$

    Erläuterung: Die Werte für <SERVERNAME> und <BACKUPSERVER> entnehmen Sie bitte den Angaben aus der E-Mail der TSM-Registrierung.
    Möchten Sie nur bestimmte Bereiche des Systems sichern fügen die folgnde Zeilen hinzu:

    EXCLUDE "*:\...\*"
    INCLUDE "<Pfad>\...\*"


    Die Zeile EXCLUDE "*:\...\*" schliesst sämtliche Pfade/Dateien aus, außer jene, die unter INCLUDE angegeben sind (in der TSM-Syntax stehen drei Punkt immer für sämtliche Unterverzeichnisse, der Stern hingegen ist ein allgemeiner Platzhalter). Unter Hostname geben Sie den tatsächlichen Rechnernamen an (wie er auch unter Systemsteuerung > System zu finden ist). Die Zeile PASSWORDACCESS GENERATE sorgt dafür, dass das Knotenpasswort in der Registry gespeichert wird, so dass der Backupjob auch automatisiert gestartet werden kann.

    Beispieldatei, wenn auf PUGILISTIKSRV01.UNIVIE.AC.AT (Rechnername: pugilistiksrv01) ausschließich sätmliche Dateien und Unterordner im Verzeichnis D:\Daten über den TSM-Server BACKUPX2.UNIVIE.AC.AT gesichert werden sollen:

    NODENAME PUGILISTIKSRV01.UNIVIE.AC.AT
    TCPSERVERADDRESS BACKUPX2.UNIVIE.AC.AT
    PASSWORDACCESS GENERATE
    EXCLUDE "*:\...\*"
    INCLUDE "D:\Daten\...\*"
    DOMAIN   \\pugilistiksrv01\d$

  8. Erster Aufruf/Passwort speichern: Öffnen Sie anschließend eine Eingabeaufforderung und rufen Sie den TSM-Client (dsmc) einmal händisch auf, z.B. durch die Eingabe von "C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient\dsmc"
  9. Sie werden nun aufgefordert, den Knoten- und Servernamen einzugeben (sollte beides bereits dem Inhalt der zuvor angelegten dsm.opt entsprechen, in diesem Fall können Sie einfach durch ENTER bestätigen); danach müssen Sie nur noch das Passwort aus der TSM-Registrierungs-E-Mail angeben. Nach wenigen Sekunden sollte die Verbindung zum Backupserver hergestellt sein und Sie die TSM-Konsole in form von tsm> angezeigt bekommen, welche Sie durch die Eingabe von quit beenden können. Ab diesem Zeitpunkt genügt (Vorausgesetzt das TSM-Verzeichnis ist im Suchpfad eingetragen) der Aufruf von dsmc incr um eine inkrementelle Sicherung durchzuführen.

Windows (automatisiert via Skript):

Optional können Sie den Sicherungsvorgang auch automatisieren und das Ergebnis in eine Logdatei schreiben. 

  1. Erstellen Sie dazu ein Skript (z.B. TSM-Backup.cmd) mit folgendem Inhalt bzw. passen dieses an Ihre Bedürfnisse an (der Text hinter den beiden Doppelpunkten dient jeweils zur Erklärung der darunter liegenden Zeile). Dieses dient dazu den Backup-Job zu starten und das Ergebnis in eine Logdatei zu schreiben:

    @echo off

    :: Pfad fuer das Logfile setzen (ggf. anpassen)
    set logfile=C:\tsm.log

    :: Ins Verzeichnis von dsmc.exe wechseln (Pfad ggf. anpassen)
    cd "C:\Program Files\Tivoli\TSM\baclient"
    C:

    :: Infos zum Ausfuehrungszeitpunkt ins Logfile schreiben; in dieser Variante wird das Logfile bei jedem Aufruf neu geschrieben;
    :: um kontinuierlich ins selbe Logfile zu schreiben, ersetzen Sie das > durch ein >> (das Logfile kann im Laufe der Zeit dann aber sehr groß werden)

    echo TSM-Backup wird gestartet...
    echo TSM-Backup vom %date% um %time% > %logfile%
    echo. >> %logfile%

    :: Inkrementelles Backup starten
    dsmc incr >> %logfile%
    echo. >> %logfile%

    :: Backup beendet
    echo Backup beendet. Log unter %logfile%

  2. Regelmäßige Sicherung einrichten: Rufen Sie die Aufgabenplanung auf und klicken Sie auf "Einfache Aufgtabe erstellen...". Wählen Sie einen aussagekräftigen Namen und ggf. Beschreibung. Wählen Sie die Aufgabenfrequenz ("Täglich" bietet sich vermutlich in den meisten Fällen an). Geben Sie Startdatum und -uhrzeit an. Wählen Sie "Programm starten". Geben Sie den Pfad an, unter dem Sie das soeben erstellte Skript abgelegt haben. Haken Sie den Punkt "Beim Klicken auf 'Fertig stellen', die Eigenschaften für diese Aufgabe öffnen" an. Wählen Sie dort den Punkt "Unabhängig von der Benutzeranmeldung ausführen" und ggf. "Mit höchsten Privilegien ausführen", wenn es sich bei dem aktuellen User, unter dessen Kontext das Skript ausgeführt wird, nicht um einen User mit Administratorrechten handelt. Bestätigen Sie anschließend mit "OK".
  3. Sicherung überprüfen: Nach dem (ersten) Backup können Sie zunächst den Inhalt der im Skript angeführte Logdatei überprüfen. Außerdem können Sie am Backupserver nachsehen, ob und welche Dateien erfolgreich gesichert wurden. Dazu öffnen Sie die Eingabeaufforderung, wechseln mit cd <Pfad> ggf. in das TSM-Installationsverzeichnis und fragen den Backupserver folgendermaßen ab:

    dsmc query backup <Pfad>\* -subdir=yes

    Um also die gesicherten Daten (inkl. Unterverzeichnisse, dafür sorgt der Parameter -subdir=yes) aus dem oben ageführten Beispiel D:\Daten anzuzeigen würde der Befehl folgendermaßen lauten:

    dsmc query backup D:\Daten\* -subdir=yes

    oder

    dsmc q ba D:\Daten\* -subdir=yes
     

Windows (automatisiert via Scheduler):

Neben der Automatisierung mit Hilfe eines Skriptes, gibt es auch die Möglichkeit für einen Backupknoten ein Zeitfenster zu definieren. Ein Backupfenster erstreckt sich über zwei Stunden in welchem je nach Serverauslastung das Backup unabhängig von seiner Gesamtlaufzeit gestartet wird. Eine genaue Startzeit kann bei dieser Variante nicht festgelegt werden.

Um diese Art der automatisierten Sicherung zu konfigurieren, müssen Sie nach erfolgreicher Installation des TSM-Klienten den Scheduler-Dienst einrichten. Hierfür klicken Sie im Klienten auf "Dienstprogramme" - "Setup-Assistent" - "Hilfe zum Konfigurieren des Client-Schedulers" und folgen den Anweisungen. Wählen Sie bei "Anmeldeoptionen" die Checkbox "Automatisch, beim Booten von Windows" aus um sicher zu stellen, dass der Dienst immer ausgeführt wird, sofern der Computer eingeschalten ist. Beim Punkt "Startoption" wählen Sie "Ja" aus.

Nach Abschluss der Scheduler-Einrichtung schicken Sie bitte eine E-Mail an backup.zid@univie.ac.at mit der Bitte auf Einrichtung eines Schedulers für Ihren Knoten und des gewünschten Backupfensters. Mögliche Backupfenster sind: 00:00-02:00, 02:00-04:00, 04:00-06:00... etc. …22:00-24:00.

Sobald das Fenster konfiguriert wurde, sichert Ihr Backupknoten in der gewählten Zeit automatisch die von Ihnen ausgewählten Daten.

Mac OS X:

  1. Wählen Sie die jeweils aktuellste Version im Ordner, z.B.: v641
  2. Laden Sie Datei mit dem Namensschema analog zu 6.4.1.0-TIV-TSMBAC-Mac.dmg herunter (i.d.R. die größte Datei im Verzeichnis)
  3. Wenn Sie den Klienten nicht auf Englisch benutzen möchten, können Sie eines der Sprachpakete herunterladen und installieren. Für Deutsch z.B.: 6.4.1.0-TIV-TSMBAC_DE_DE-Mac.dmg
  4. Starten Sie die Installation des TSM-Klienten und folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm
  5. Konfiguration: Erstellen Sie mit dem Texteditor Ihrer Wahl im TSM-Installationsverzeichnis (standardmäßig 
       /Library/Preferences/Tivoli Storage Manager/) die Datei dsm.sys mit folgendem Inhalt:

    SERVERNAME BACKUP
    NODENAME <SERVERNAME>
    TCPSERVERADDRESS <BACKUPSERVER>
    PASSWORDACCESS GENERATE

    Erläuterung: Die Werte für <SERVERNAME> und <BACKUPSERVER> entnehmen Sie bitte den Angaben aus der E-Mail der TSM-Registrierung. Möchten Sie nur bestimmte Bereiche des Systems sichern fügen die folgnde Zeilen hinzu:

    EXCLUDE "*/.../*"
    INCLUDE "<Pfad>/.../*"

    Die Zeile EXCLUDE "*/.../*" schliesst sämtliche Pfade/Dateien aus, außer jene, die unter INCLUDE angegeben sind (in der TSM-Syntax stehen drei Punkt immer für sämtliche Unterverzeichnisse, der Stern hingegen ist ein allgemeiner Platzhalter). Unter Hostname geben Sie den tatsächlichen Rechnernamen an (wie er auch unter Systemsteuerung > System zu finden ist). Die Zeile PASSWORDACCESS GENERATE sorgt dafür, dass das Knotenpasswort gespeichert wird, so dass der Backupjob auch automatisiert gestartet werden kann.

Linux (Ubuntu):

Die entsprechende Anleitung finden Sie auf den IBM-Webseiten.

Linux (Red Hat/SLES):

Die entsprechende Anleitung finden Sie auf den IBM-Webseiten.

Linux & Mac (automatisiert via Scheduler):

Neben der Automatisierung mit zum Beispiel Hilfe eines Cronjobs, gibt es die Möglichkeit für einen Backupknoten ein Zeitfenster zu definieren. Ein Backupfenster erstreckt sich über zwei Stunden in welchem je nach Serverauslastung das Backup unabhängig von seiner Gesamtlaufzeit gestartet wird. Eine genaue Startzeit kann bei dieser Variante nicht festgelegt werden.

Um diese Art der automatisierten Sicherung zu konfigurieren, müssen Sie nach erfolgreicher Installation des TSM-Klienten den Scheduler-Dienst einrichten. Die entsprechende Anleitung zum Einrichten des Schedulers finden Sie auf den IBM-Webseiten.

Nach Abschluss der Scheduler-Einrichtung schicken Sie bitte eine E-Mail an backup.zid@univie.ac.at mit der Bitte auf Einrichtung eines Schedulers für Ihren Knoten und des gewünschten Backupfensters. Mögliche Backupfenster sind: 00:00-02:00, 02:00-04:00, 04:00-06:00... etc. …22:00-24:00.<br\>

Sobald das Fenster konfiguriert wurde, sichert Ihr Backupknoten in der gewählten Zeit automatisch die von Ihnen ausgewählten Daten.

Bedienungsanleitungen

Wir haben für Sie folgende Bedienungsanleitungen erstellt:

Für weitere Fragen verweisen wir auf die Literatur zu TSM bei der Firma IBM:

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