Allgemeines zum MS-Exchange-Service

Exchange, Grafik: iStockphoto/DrAfter123Mit dem MS-Exchange-Service bietet die Universität Wien wissenschaftlichen Organisationseinheiten eine umfassende Kommunikationsplattform, denn MS-Exchange verfügt über zahlreiche Groupwarefunktionen wie z. B. Zeitplanung, gemeinsame Kontakte oder öffentliche Ordner.

Der Zugriff auf das MS-Exchange-Service ist über folgende 3 Wege möglich:

1. Klienten

Diese Klienten werden zur Zeit durch den MS-Exchange-Service unterstützt:

  • Outlook 2003 SP2 (mit Windows XP SP1 und höher)
  • Outlook 2007
  • Outlook 2010 (empfohlen)
  • Entourage 2008 (Apple MacOS X)
  • Apple Mail (Apple MacOS X 10.6 und höher)

Mit Outlook, Entourage und Apple Mail lassen sich nicht nur E-Mails bearbeiten, sondern gleichzeitig auch mehrere Kalender führen, Kontakte organisieren, Aufgabenlisten pflegen und Notizen verwalten.

2. Outlook Web App (owa.univie.ac.at)

Die Webmail-Komponente des MS-Exchange-Service ermöglicht den Zugriff auf Nachrichten, Kalendereinträge, Kontakte und Aufgaben vom Browser aus.

3. Exchange Active Sync

Eine Synchronisation mit dem MS-Exchange-Server ist auch mit Smartphones und anderen mobilen Geräten mit den Betriebssystemen Windows Mobile 2003/5/6, Windows Phone 7, Apple iPhone, Android oder Symbian 3 mit Exchange-Unterstützung möglich.

Zu den Anleitungen zur Einrichtung und Benutzung des MS-Exchange-Service

Wichtig! Bitte lesen Sie vor der Einrichtung von Exchange bzw. öffentlichen Ordnern die Exchange-FAQ.

Anmeldung zum MS-Exchange-Service

Der ZID stellt jeder Organisationseinheit (OE) auf Wunsch einen eigenen Exchange-Bereich kostenlos zur Verfügung. Die Rechtestruktur innerhalb von Exchange (Wer darf welche Daten einsehen oder ändern?) wird dabei ausschließlich von der Organisationseinheit selbst verwaltet.

Die Anmeldung erfolgt mittels PDF-Formular, erhältlich auf der Formularseite.

Administration

Technische Details

Das Rückgrat der Exchange 2010-Infrastruktur bilden 9 hochperformante Anwendungsserver und ein speziell für den Exchange Cluster reserviertes SAN (Storage Array Network) mit ~ 25.6 TB Plattenkapazität. 2 geclusterte Store-Server und 2 Client-Access-Server, welche mittels Network Load Balancing eine dynamische Lastaufteilung auf die vorhandenen Datenbankserver durchführen, stellen ausreichend Performancereserven für zukünftige BenutzerInnenkonten zur Verfügung.

Der gesamte SMTP-Verkehr wird über zwei HUB-Transport-Server abgewickelt. Die zwei redundant ausgelegten Active-Directory-Server stellen die notwendigen BenutzerInnendaten sowie die Passwortsynchronisation zu Ihrer UserID zur Verfügung. Ein zusätzlicher Managementserver erlaubt das Rücksichern von Mailboxdatenbanken ohne die Performance im Betrieb zu beeinträchtigen.

Mit dieser Konfiguration, die nach Anforderung um zusätzliche Server noch erweitert werden kann, wird ein hohes Maß an Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit sichergestellt.

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