Nameservice (DNS)

Das Nameservice oder DNS (Domain Name System) ermöglicht es, Domainnamen wie z.B. univie.ac.at für die Adressierung im Internet zu verwenden. Die Verwaltung der Domainnamen erfolgt dezentral (jeder Namensbereich ist eine "Zone") mithilfe sogenannter Nameserver, die im Verbund eine hierarchische, verteilte Datenbank darstellen.

Nameserver erfüllen zwei Funktionen:

  • das Bereitstellen der Zonen-Daten im Internet ("autoritative Nameserver") und
  • die Abwicklung der Namensauflösung für einen Host ("rekursive Nameserver").

Ein bestimmter Nameserver kann - je nach Konfiguration - entweder nur eine oder beide dieser Funktionen ausüben.

Bei der DNS-Konfiguration eines Hosts (PCs) muss immer die IP-Adresse eines rekursiven Nameservers angegeben werden. Im Allgemeinen arbeiten Nameserver jedoch nur für Hosts aus dem eigenen Netz rekursiv. Wenn man sein Notebook an das Netzwerk eines anderen Providers anschließt, muss daher auch die Nameserver-Konfiguration angepasst werden (es sei denn, man verwendet DHCP - in diesem Fall erfolgt die Umstellung des Nameserver-Eintrags automatisch).

Die IP-Adressen der rekursiven Nameserver, die für den Bereich der Universität Wien als Nameserver zu konfigurieren sind, lauten 131.130.1.11 und 131.130.1.12. Diese Server sind zusätzlich unter den Hostnamen ns3r.univie.ac.at und ns4r.univie.ac.at autoritativ für die Zone univie.ac.at - die Daten dieser Zone können internetweit von diesen beiden Servern abgefragt werden.

  • Um sämtliche Hosts einer Subdomain unter univie.ac.at abzurufen, verwendet man am einfachsten die Helpdesk-Tools.

Der ZID betreut außerdem die Nameserver für die .at-Topleveldomain. Diese sind jedoch ausschliesslich als autoritative Nameserver konfiguriert - d.h. sie können nicht in die DNS-Konfiguration eines Rechners eingetragen werden, sondern beantworten nur Anfragen nach so genannten "Delegationen" (Welcher Nameserver ist für welche Zone zuständig?) in der .at-Topleveldomain.

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