Serverhousing

Organisationseinheiten der Universität Wien, die auf einem eigenen Server selbst verwaltete IT-Services betreiben, können diese in der Server-Infrastruktur des ZID unterbringen. 

Virtuelles Serverhousing

Beim virtuellen Serverhousing erhält die Organisationseinheit einen exklusiven administrativen Zugang zum Server. Anschaffung, Wartung und Support der Hardware übernimmt der ZID.

Um virtuelles Serverhousing zu nutzen, muss eine zeichnungsberechtigte MitarbeiterIn der Organisationseinheit folgende Dokumente ausfüllen und unterschrieben an vi.zid@univie.ac.at übermitteln. 

Das virtuelle Serverhousing ist kostenpflichtig.

Virtuellen Server beantragen

Ein virtueller Server kann nur von einer autorisierten Person beantragt werden, die im Anhang zur Vereinbarung virtuelles Serverhousing (PDF) genannt wurde.

Senden Sie ein E-Mail mit folgenden Angaben an vi.zid@univie.ac.at:

  • IP-Adresse
  • VLAN 
  • DNS-Name
  • vCPU-Ausstattung
  • RAM-Ausstattung
  • Betriebssystem
  • Betriebssystem vom Template (Ja/Nein)
  • Sprache des Betriebssystems (falls von Template Deutsch/Englisch)
  • Größe der Systemdisk (falls von Standardgröße abweichend; unter Windows muss die Systemdisk mindestens 30 GB groß sein, bei Verwendung des Linux-Templates ist die Standardgröße der Systemdisk 20 GB; siehe Hinweis / Backup)
  • Größe der Datendisk (falls benötigt; siehe Hinweis / Backup)
  • Kostenstelle

 Hinweis

  • Bestellen Sie nur soviel Speicherplatz wie Sie benötigen. Sie können den Speicher jederzeit erweitern.
  • Der ZID empfiehlt, VMware Tools und eine Anti-Virus-Software zu installieren.
  • Windows-Betriebssysteme sind lizenzpflichtig. Wenn Sie die Lizenz über den ZID beziehen möchten, registrieren Sie den Server in der Verwaltungskonsole für EDV-Beauftragte. Gehen Sie dazu vor, wie unter Software für virtuellen Server bestellen beschrieben.
  • Backup: Vom ZID wird regelmäßig eine Momentaufnahme (Snapshot) der Systemplatte gesichert, nicht jedoch von der Datenplatte. Für die Sicherung auf Dateiebene, auch auf der Systemplatte, ist der/die VertragspartnerIn verantwortlich. Der ZID empfiehlt dafür das Service zentrales Backup in Anspruch zu nehmen.

Betriebssysteme für virtuelle Server

Die folgenden Betriebssysteme sind als Template verfügbar. Sie erhalten ein fertig installiertes Betriebssystem mit administrativem Zugang:

  • Microsoft Windows Server 2016 Standard (64-Bit)
  • Ubuntu 18.04 LTS Server (64-Bit ohne X)

Wenn Sie nicht auf die Templates zurückgreifen, sondern Ihren Server selbst installieren möchten (Bare Metal Installation), finden Sie unter folgenden Adressen unterstützte Installations-Images: 

  • Windows Server: \\share.univie.ac.at\vmware\iso\sg-admin\Windows
  • RedHat Enterprise Linux: \\share.univie.ac.at\vmware\iso\sg-admin\Linux\Redhat
  • Ubuntu LTS: \\share.univie.ac.at\vmware\iso\sg-admin\Linux\Ubuntu
  • Debian: \\share.univie.ac.at\vmware\iso\sg-admin\Linux\Debian
  • Suse Enterprise Linux: \\share.univie.ac.at\vmware\iso\sg-admin\Linux\Suse
  • FreeBSD: \\share.univie.ac.at\vmware\iso\sg-admin\Bsd

Virtuellen Server abmelden

Um einen virtuellen Server abzumelden, sendet eine autorisierte Person oder die Leitung der Organisationseinheit ein formloses E-Mail an vi.zid@univie.ac.at.

Sichern Sie die Daten, bevor Sie den virtuellen Server abmelden. 

Physisches Serverhousing

Server, die für eine Virtualisierung nicht geeignet sind, können in den Räumen des ZID untergebracht werden. Der ZID bietet dazu folgende Leistungen an:

  • Stellplatz für Geräte
  • (Sicherheits-)technische Infrastruktur
  • Datenverbindung

Für Montage, Betrieb und Wartung der Server ist weiterhin die jeweilige Organisationseinheit verantwortlich.

Detaillierte Richtlinien finden Sie in der Vereinbarung physisches Serverhousing (PDF), die bei Inanspruchnahme des Services zu unterzeichnen ist.

Wenn Sie physisches Serverhousing in Betracht ziehen, wenden Sie sich per E-Mail an serverhousing.zid@univie.ac.at.