Store data (in German)

Diese Anleitung hilft Ihnen, Daten Ihres Linux-Rechners auf Servern der Universität Wien zu sichern. 
Folgen Sie dazu zuvor der Anleitung Backup-Software installieren und einrichten.

Backup erstellen

 Hinweise

  • Der ZID übernimmt keine Verantwortung für eine erfolgreiche Sicherung. Bei allen genannten Varianten der Datensicherung sind Sie dafür verantwortlich, ob ein Backup erfolgreich läuft oder nicht. Daher empfehlen wir Ihnen, regelmäßig die Log-Dateien zu prüfen, um etwaige Fehler rechtzeitig erkennen und reparieren zu können.
  • Die Log-Dateien (dsmerror.log, dsmsched.log, dsminstr.log, dsmj.log) finden Sie standardmäßig unter: 
    /opt/tivoli/tsm/client/ba/bin/

Backup manuell erstellen

Um ein Backup aller Dateisysteme bzw. der Objekte, die in der Exclude-/Include-Datei angegeben wurden, zu erstellen, geben Sie als root-Benutzer*in in der Kommandozeile folgenden Befehl ein:

sudo dsmc incremental

Wenn Sie nur eine einzelne Datei oder einen Ordner (inklusive Unterverzeichnisse) sichern wollen, verwenden Sie folgende Kommandos:

sudo dsmc incremental test.file
sudo dsmc incremental /home/user/test/ -subdir=yes


Backup automatisiert via Cronjob erstellen

Um ein Backup in regelmäßigen Abständen zu erstellen, können Sie den Befehl zum Starten des Backups zum Cronjob hinzufügen. Da mehrere Backup-Jobs idealerweise nicht zur selben Zeit laufen sollten, wird bei der folgenden Syntax das Backup nur gestartet, wenn der Prozess dsmc nicht läuft.

pgrep ^dsmc$ || dsmc incremental

Um ein Backup nun zum Beispiel täglich um 16:05 Uhr zu starten und die Ausgabe in Log-Dateien zu sichern, lautet die Zeile im Cronjob (des root-Benutzers*der root-Benutzerin) folgendermaßen:

05 16 * * * pgrep ^dsmc$ || dsmc incremental 1>/var/log/dsm.log 2>/var/log/dsmerror.log


Backup automatisiert via Scheduler erstellen

Neben der Automatisierung mit Hilfe eines Cronjobs gibt es auch die Möglichkeit für einen Backup-Knoten ein Zeitfenster zu definieren. 
Ein Backup-Fenster erstreckt sich über 2 Stunden, in dem je nach Serverauslastung, das Backup unabhängig von seiner Gesamtlaufzeit gestartet wird. Eine genaue Startzeit kann bei dieser Variante nicht festgelegt werden.

Um diese Art der automatisierten Sicherung zu konfigurieren, müssen Sie zuerst

  1. den Scheduler-Dienst laut der Anleitung auf der IBM-Webseite einrichten und
  2. sicherstellen, dass bei einer erneuten Anmeldung beim Backup-Klient das Passwort gespeichert ist.

Falls nicht bei der Anmeldung bereits angegeben und Sie den Scheduler bereits eingerichtet haben, schicken Sie ein E-Mail an backup.zid@univie.ac.at mit der Bitte um Einrichtung eines Schedulers für Ihren Knoten und dem gewünschten Backup-Fenster. Mögliche Backup-Fenster sind: 00:00–02:00, 02:00–04:00, 04:00–06:00 … 22:00–24:00 Uhr.

Sobald das Backup-Fenster eingerichtet wurde, sichert Ihr Backup-Knoten in der gewählten Zeit automatisch die von Ihnen ausgewählten Daten.

Nach dem ersten Durchlauf sollten Sie mit Hilfe der Log-Dateien prüfenob ein Backup erfolgreich erstellt wurde. Die Log-Dateien (dsmerror.log, dsmsched.log, dsminstr.log, dsmj.log) finden Sie unter /opt/tivoli/tsm/client/ba/bin/.

Archiv erstellen

Neben den normalen Sicherungen gibt es die Möglichkeit, sogenannte Archive zu sichern. Diese Archive werden längere Zeit auf den Servern der Universität Wien gesichert – die genauen Fristen finden Sie auf der Webseite zum zentralen Backup

Um ein Archiv einer Datei oder eines Ordners (inklusive Unterordner) zu erstellen, führen Sie (als root-Benutzer*in) folgende Befehle aus:

dsmc archive /home/user/test.txt
dsmc archive /home/user/* -subdir=yes


Auch die Möglichkeit der Autovervollständigung ist gegeben:

dsmc archive "/home/user/*.txt"


Um Archive später leichter zu unterscheiden, können Sie einem Archiv bei der Sicherung auch eine Beschreibung hinzufügen:

dsmc archive /home/user/* -subdir=yes -description="Archiv_1"